Helfenberger Feuerwehrer brauen sich ihr eigenes Bier zum Ball
HELFENBERG/AIGEN-SCHLÄGL. Mit frischen Ideen hat sich der neue Feuerwehrkommandant Lukas Haudum ans Werk gemacht. Und so lädt die FF Helfenberg heuer erstmals zum Probierball. Zum Probieren gibt es dabei auch ein spezielles Feuerwehrbier, das die Kameraden am Rosenmontag in der Stiftsbrauerei eingebraut haben.

Es trifft sich natürlich gut, dass die FF Helfenberg einen angehenden Braumeister in den eigenen Reihen hat: Julian Etzelsdorfer hat sein Studium der Brau- und Getränketechnologie in Weihenstephan so gut wie abgeschlossen und hat bereits während seines Pflichtpraktikums in der Stiftsbrauerei Schlägl gearbeitet. Gemeinsam mit dem Schlägler Braumeister Reinhard Bayer hat er nun die Rezeptur fürs Feuerwehrbier entwickelt.
Keine Hopfenbombe
„Es wird ein klassisches, untergäriges Bier, etwas dunkler und stärker mit etwa fünfeinhalb Prozent Alkohol, aber mild gehopft“, verrät Etzelsdorfer. Denn „eine Hopfenbombe“ wie beim Craft-Beer wollte er den Helfenbergern nicht zumuten.
Anstich beim Probierball
Frühmorgens hat er am Rosenmontag mit seinen Feuerwehrkollegen das Einbrauen begonnen: Malz geschrotet, eingemaischt, das Ganze geläutert. Jetzt gären 600 Liter des Helfenberger Feuerwehrbiers in den Kesseln, bis es Zeit für den Anstich ist. Dieser passiert beim Probierball am 7. April im Gasthof Haudum in Helfenberg. Dort ist natürlich auch die Stiftsbrauerei vertreten, ebenso wie einige weitere Brauereien, die sich im Saal präsentieren und ihre Gerstensäfte zur Verkostung anbieten. Bier in Verbindung mit Kulinarik steht an dem Abend im Vordergrund. Vorverkaufskarten gibt es schon jetzt bei den Feuerwehrkameraden um 6 Euro.


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