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Bewegendes Erlebnis für Künstler Heck: Augsburger Glocke trägt sein Kunstwerk

Petra Hanner, 15.10.2019 11:44

HELFENBERG. Einen der berührendsten Momente seines Lebens bescherte dem Künstler Hermann Eckerstorfer jüngst die Weihe einer von ihm gestalteten Glocke in Augsburg.

Foto: privat
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„Vor einem Jahr wurde bei mir angefragt, ob ich für die 1.000 Jahre alte Moritzkirche in Augsburg eine Glocke künstlerisch gestalten möchte. So eine Chance bietet sich nicht täglich“, erklärt Eckerstorfer alias Heck und sagte sofort zu. In der renommierten Glockengießerei Grassmayr in Innsbruck wurde die Lebens- und Auferstehungsglocke gegossen. Zwei tanzende Figuren, die spielerisch mit dem schweren Grabstein umgehen, hat Hermann Eckerstorfer darauf verewigt. „Auf der Rückseite der Glocke befindet sich der Psalm 116: „Du hast mein Leben dem Tod entrissen, mein Auge den Tränen, meinen Fuß dem Straucheln.“ Das symbolisiert auch das Motiv: Die Schwere hat sich verwandelt in etwas Frohes, Schönes und Leichtes“, erklärt der Künstler.

Siebte Glocke im Geläut

Am 22. September wurde die auf den Ton As2 gestimmte Auferstehungsglocke von Abt Theodor Hausmann in Augsburg geweiht. Heck: „Dieses Fest, zugleich Abschluss der 1.000-Jahr-Feier, gehört zu den berührendsten Momenten in meinem Leben. Die Moritzkirche hat insgesamt jetzt sieben Glocken, die älteste davon stammt aus dem Jahr 1299. Möge auch diese neue Glocke die Augsburger mit ihrem Geläut erfreuen.“


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