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HERZOGSDORF. 20 Jahre sind vergangen, seit Josef Priglinger die Firma Biohort gegründet hat. In dieser Zeit hat sich der Hersteller von hochwertigen Stauraumlösungen aus Metall vom Nischenplayer zum europäischen Marktführer entwickelt. Weil man am Stammsitz in Pürnstein (Gemeinde Neufelden) mittlerweile an die Grenzen stößt, entsteht in Herzogsdorf eine neue Produktionsstätte.  

Trotz Digitalisierung und Automatisierung im Betrieb, bleiben für Josef und Maximilian Priglinger die Mitarbeiter die wichtigste Ressource. Foto: Gahleitner

Ab Juli wird auf der vier Hektar großen Fläche direkt an der Bezirksgrenze gebaut, Ende 2018 soll das Werk in Betrieb gehen. „Wir bauen einen Produktionsstandort wie aus dem Lehrbuch - mit neuesten Technologien und optimiertem Produktionsfluss“, informiert Firmenchef Josef Priglinger. Sein Sohn Maximilian, der im Vorjahr ins Unternehmen eingestiegen ist, ergänzt: „Industrie 4.0 braucht weniger Leute an den Maschinen, sondern vielmehr vor dem Computer. Das wird bei uns schon lange gelebt.“

20 Millionen-Investition stärkt die Region

Biohort investiert 20 Millionen Euro in den neuen Standort. „Wir wollen damit das Obere Mühlviertel stärken und hier in der Region was weiterbringen. Denn Pendler verbringen viel zu viel wertvolle Lebenszeit im Auto“, betont der erfolgreiche Unternehmer und nimmt damit auch die Regionalpolitik in die Pflicht. 40 Mitarbeiter finden in Herzogsdorf einen attraktiven Arbeitsplatz (etwa die Hälfte davon wird neu aufgenommen), abgewickelt wird das Projekt von Johannes Zauner aus St. Ulrich.

Mit den zusätzlichen Mitarbeitern und auch mit dem angepeilten Umsatz von über 50 Millionen Euro wird Europas größter Gerätehaushersteller vom Klein- und Mittelbetrieb zum Industriebetrieb. In den vergangenen Jahren verzeichnete Biohort ein durchschnittliches Wachstum von knapp 23 Prozent.


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