Rotax präsentiert Wasserstoff-Schneemobile in Hinterstoder

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Wolfgang Schobesberger Wolfgang Schobesberger, Tips Redaktion, 27.02.2020 14:07 Uhr

HINTERSTODER/GUNSKIRCHEN. Rotax präsentierte im Rahmen der Weltcuprennen in Hinterstoder sein erstes wasserstoffgetriebenes Schneemobil. Die Technologie soll helfen, zur Dekarbonisierung des Skisportes beizutragen.

„Über viereinhalb intensive Jahre haben wir in die Forschung und Entwicklung dieses Vorzeigeprojektes investiert“, erklärt Nigel Foxhall, Director Advanced Engineering BRP-Rotax. Die Technologie Brennstoffzelle bietet sich für Schneemobile besonders an, da diese leicht sein müssen. Da Wasserstoff eine sehr hohe Energiedichte habe, könne im Vergleich mit Batterien viel Gewicht eingespart werden, erklärt Wolfgang Rapberger, GM BRP-Rotax. Das Besondere an dem Projekt in Hinterstoder sei, dass das System völlig autark und emissionsfrei sei, so Rapberger weiter.

Prototypen in Hinterstoder

Derzeit werden im Skigebiet zwei Prototypen des Lynx HySnow eingesetzt. Der dafür nötige Strom wird mit einer 30 kW Photovoltaikanlage auf der Mittelstation erzeugt. Diese Energie reiche aus, um den nötigen Wasserstoff zu erzeugen, erklärt Helmut Holzinger, Vorstandsdirektor der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG. Ein weiterer Vorteil der Brennstoffzelle sei, dass die Betankung ähnlich schnell möglich sei wie bei Benzin, so Holzinger weiter.

Sauberer Skisport

Dass man an diesem Projekt mitarbeite freue ihn sehr, denn der Skisport habe in diesem Bereich ein Imageproblem, so Peter Schröcksnadel, ÖSV-Präsident und AR-Vorsitzender der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG. Wenn man künftig mit dieser Technologie auch große Pistengeräte betreiben könne, so könne man ein Skigebiet auch emissionsneutral betreiben, so Schröcksnadel.

Zukunftshoffnung Wasserstoff

Wasserstoff sei eine wichtige Technologie, um die Dekarbonisierung der Wirtschaft voranzutreiben, unterstreicht Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner. Wir haben viele Projekte, wo wir Wasserstoffprojekte in Oberösterreich probieren und fördern, so Achleitner.

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