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BEZIRK ROHRBACH. Erst ein Christbaum aus der Heimat macht das Weihnachtsfest perfekt. Die  heimischen Christbaumbauern stellen auch heuer wieder ausreichend frische Tannen in  guter Qualität bereit. Gleichzeitig engagieren sie sich für Sozialprojekte in Tansania.
 

  1 / 4   Bei den heimischen Christbaumbauern, wie hier der Familie Mairhofer in Hofkirchen, stehen frisch geschnittene Bäume fürs Fest bereit. Foto: Mairhofer

Seit 2014 wachsen heimische Christbäume in dem ostafrikanischen Land nach. Denn mit nur einem Euro Spende kauft „Sei so frei“ (eine Aktion der Katholischen Männerbewegung) in Tansania zwei Baum-Setzlinge für die Familien vor Ort. In den letzten zwei Jahren konnten so rund 26.000 Obst- und Nutzbäume gepflanzt werden. Auch bei Roman Zauner in Uttendorf (Niederwaldkirchen) steht so wie in den vergangenen Jahren ein Sparschwein bereit, um die Kunden auf die Aktion „Mein Christbaum trägt Früchte“ aufmerksam zu machen. Seit rund 30 Jahren verkauft er Christbäume, wobei seine Nordmanntannen am meisten nachgefragt sind.

An der Sei so frei-Aktion beteiligt sich außerdem die Vorderweißenbacher Familie Reingruber, die neben dem Holzfachmarkt Schweitzer einen Verkaufsstand hat.

Baum selber fällen

Dass die Tradition für einen Naturbaum zum Weihnachtsfest ungebrochen ist, kann auch Christbaumbauer Martin Mairhofer aus Hofkirchen bestätigen. „Schon seit den schönen Spätherbsttagen werden Bäume direkt in der Kultur ausgesucht und von den Kunden gekennzeichnet. Gerne kann jeder auch selbst seinen Weihnachtsbaum fällen und diesen schon fast vergessenen Brauch wieder aufleben lassen“, lädt Mairhofer ein. Die heimische Nordmanntanne, die mit viel Handarbeit das ganze Jahr über gepflegt wird, zählt auch bei ihm mit Abstand zum beliebtesten Baum. Und das nicht nur fürs Wohnzimmer: „Seit einigen Jahren zieren mit Beginn der Adventszeit immer mehr Nordmanntannen auch die Gärten und Balkone“, weiß der „Kerschbaumer“. Er freut sich, dass Wert auf Qualität aus Österreich und ganz besonders auf Regionalität gelegt wird. „Dadurch wird nicht nur ein positiver Beitrag zur Ökobilanz geleistet, sondern die regionale Wertschöpfung und Kaufkraft nachhaltig gefördert.“

Baum mit der Schleife

Die österreichischen Christbaumbauern decken fast 90 Prozent des Bedarfs. Für ihren Lieblingsbaum geben die Konsumenten zehn bis 35 Euro pro Laufmeter aus. „Beim Einkauf sollte man auf die mit der oö. Christbaumschleife gekennzeichneten Bäume achten. Sie garantieren Frische, Nähe und Versorgungssicherheit“, rät Franz Kepplinger, der Obmann des Bäuerlichen Waldbesitzerverbandes aus St. Martin. Damit man lange Freude an dem Christbaum hat, sollte dieser  bis zum Heiligen Abend kühl aufbewahrt werden. Ein mit Wasser gefüllter Christbaumständer oder das regelmäßige Besprühen mit einem Wasserzerstäuber hält die Nadeln feucht.

Gekennzeichnete Christbäume aus der Heimat gibt es bei folgenden Bauern:

Martin Mairhofer, Hofkirchen: Ab Hof-Verkauf in Dorf 12 (am 3. und 4. Adventsonntag werden selbstgemachter Punsch und Kekse angeboten) bzw. Verkaufsstand neben dem Hofer-Markt in Altenfelden

Alois Leitner, Haslach: Ab Hof-Verkauf in Holzhäusln 4

Roman Zauner, Niederwaldkirchen: Ab Hof-Verkauf in Uttendorf 2

Familie Reingruber, Vorderweißenbach: Verkaufsstand neben Holzfachmarkt Schweitzer, Rohrbach-Berg

Familie Holzinger, Alkoven: Verkaufsstand bei der IQ-Tankstelle Altenfelden

www.weihnachtsbaum.at


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