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HOFKIRCHEN. Durchkommen war das Ziel beim Pothole-Rodeo, dem Schlaglochrennen quer durch den Balkan. Und ebendort sind die beiden Hofkirchner Peter Harrauer und Mario Schasching nach fast 5.500 Kilometer im 27 Jahre alten Opel Astra auch angekommen.

Mario Schasching und Peter Harrauer haben es tatsächlich geschafft: Beim Pothole-Rodeo kamen sie nach zehn Tagen und 5.476 Kilometer in Kroatien ans Ziel. Foto: privat

Bei diesem Rennen geht es darum, mit einem Schrottauto, das in seiner Anschaffung nicht mehr als 500 Euro gekostet hat, durch elf Balkan-Länder von Checkpoint zu Checkpoint zu fahren, dabei Tagesaufgaben zu erfüllen und somit Land und Leute kennen zu lernen. Da hieß es, ein Foto von einer Balkan-Hochzeit zu machen, ein Kinderheim zu beschenken, einen der vielen Bunker zu finden oder ein Schlagloch kreativ zu gestalten.

Der Mutigere hat Vorfahrt

Die Fahrt an sich war aber schon Abenteuer genug: „Auf der berühmten Transfagarasan, laut Fernsehsendung Top Gear die beste Straße der Welt, sahen wir freilaufende Bären und meterhohe Schneewände“, erzählen Schasching und Harrauer, die jetzt auch wissen, dass „im gesamten Balkan die Mülltrennung einer Katastrophe gleicht.“ Schönster Fleck der Reise und komplett plastikfrei war der Nationalpark von Montenegro. Zu erwähnen wär vielleicht noch, dass in manchen Balkan-Ländern die Verkehrsregeln lediglich Empfehlungen sind, „meist hat der Mutigere Vorfahrt.“

150 Teams unterwegs

Die beiden Hofkirchner waren nicht die einzigen Teilnehmer aus dem Bezirk Rohrbach: Auch Marina und Stefan vom Team Heinzl Reisen aus Pfarrkirchen und Kevin Mairhofer und Andreas Witti aus Hofkirchen nahmen die Herausforderung an. Insgesamt waren 150 Teams aus fünf Ländern bei dem Abenteuer dabei, sie kamen in den zehn Tagen an vier Meere, überquerten drei Berge und fuhren über unzählige Schlaglöcher.


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