Hofkirchner Brückenbaupionier Hubert Hintringer verstorben
HOFKIRCHEN. Mit Hubert Hintringer ist ein langjähriger Hofkirchner Vereinsfunktionär verstorben. Er ist vielen auch wegen seiner Berufsaktivitäten gut bekannt, denn unzählige Brücken wurden unter seiner Aufsicht errichtet. Er starb mit 80 Jahren im Altenheim Rohrbach.

Der Hofkirchner erlernte vor 65 Jahren bei der Hofkirchner Bauunternehmung Brüder Resch das Maurerhandwerk und war für seinen Arbeitgeber auch als LKW-Lenker tätig und arbeitete mit schweren Baumaschinen. Seine höchsten Verdienste erwarb sich Hubert Hintringer als Polier im Brückenbau: Unzählige kleine und mittlere Straßenbrücken weit über den Bezirk Rohrbach hinaus wurden von ihm als ausführendem Polier errichtet. Hintringer hatte großes Wissen und Erfahrung im Schalungsbau und beim korrekten Verlegen komplexer Armierungen
Bei der Hahnenkamm-Abfahrt im Einsatz
Der junge Hubert Hintringer war aber auch im Privatleben sehr umtriebig. Nach dem Wehrdienst gehörte er viele Jahre lang dem damaligen Grenzschutz des österreichischen Bundesheeres an. Als junger Milizsoldat wurde er mehrmals zur Präparierung der Kitzbüheler Hahnenkamm-Weltcup-Abfahrtsstrecke abkommandiert. Daraus entstand seine Liebe zum alpinen Skirennsport, die er vor allem in organisatorischer Hinsicht auslebte. Hintringer war vor Jahrzehnten Sektionsleiter und Trainer der Hofkirchner Fußballmannschaft und kurz auch Obmann des jungen Sportvereines.
Seine Leidenschaft fürs Skifahren gab er an seine beiden Söhne weiter, die ihre wahre Meisterschaft allerdings im internationalen Wasserskisport erlangten.
Erfolgreicher Imker
Hubert Hintringer war auch leidenschaftlicher und sehr erfolgreicher Imker. Viele Jahre stand er als Obmann dem Hofkirchner Imkerverein vor. Arbeit war neben der Familie sein großer Lebensinhalt. Seit gut einem Jahr lebte er im Bezirksaltenheim Rohrbach, wo er am 14. März verstarb.


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