Brandereignis in Hackschnitzelheizanlage
NEUBAU. Die Hackschnitzelheizanlage eines Einfamilienhauses verursachte aus bisher ungeklärter Ursache einen Rückbrand in der Förderschnecke vom Hackschnitzelofen in den Hackschnitzelbunker.
Der 44-jährige Hauseigentümer hielt am 08.07.2015 gegen 21 Uhr Nachschau bei der Hackschnitzelheizanlage, welche im Keller des Wohnhauses eingebaut ist. Zu diesem Zeitpunkt war noch alles in Ordnung.
Am darauffolgenden Tag gegen 8.45 Uhr verließen er, seine Gattin und die drei gemeinsamen Kinder das Wohnhaus. Zu diesem Zeitpunkt schien alles in Ordnung und es war kein Brandgeruch wahrnehmbar.
Als die Familie gegen 12.15 Uhr wieder zum Wohnhaus zurückkehrte, bemerkten sie bereits beim Betreten der Liegenschaft Brandgeruch. Der Fülldeckel des Hackschnitzelbunkers war aufgedrückt und aus dem Hackschnitzelbunker stieg Rauch auf.
Die 41-jährige verständigte unverzüglich via Notruf 122 die Feuerwehr.
Beim Eintreffen der Polizei am Einsatzort waren die Feuerwehren Winkl, Röhrenbach und Fuglau bereits anwesend.
Weitere Kräfte der Feuerwehr wurden mit Atemschutzgeräten angefordert, da das Betreten des Hauses und der Kellerräumlichkeiten aufgrund der starken Rauchentwicklung nicht möglich war.
Ein Rettungsfahrzeug des Roten Kreuz stand in Bereitschaft vor dem Objekt.
Die Brandursachenermittlung und Sicherung von Spuren, kann erst zu einem späteren Zeitpunkt aufgenommen werden, wenn der Hackschnitzelbunker von den etwa 20 m3 Hackschnitzel geleert und der Rauch abgezogen ist.
Laut den ersten Ermittlungen deutet alles auf einen Rückbrand aus vorerst unbekannter Ursache in der Förderschnecke vom Hackschnitzelofen in den Hackschnitzelbunker hin.
Zur Brandursachenermittlung wird ein Brandursachenermittler via BLS Horn angefordert.
Der Wert des verursachten Schadens ist derzeit noch unbekannt.


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