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HORN/LITAUEN. Unter seiner bewährten Chorleiterin Maria Magdalena Nödl absolvierte der Bezirkslehrerchor Horn mit dem befreundeten Ensemble „Weinviertel“ einen Gegenbesuch zum litauischen Chor „Song Deo“.

(V.l.) Pater Paul und das Organisationsteam Agnes Wagner, Johannes Selinger (für das Ensemble „Weinviertel“), Leo Nowak, Maria Magdalena Nödl, Paulus Faimann und Isolde Kautschitz vor dem Dom in Vilnius Foto: A. Wagner

 

Vor zwei Jahren sangen die Litauer zusammen mit dem Lehrerchor anlässlich des 20-jährigen Bestehens ein Konzert in Horn (Tips berichtete). Im Gegenzug feierten sie heuer gemeinsam mit den Sängern des Bezirkslehrerchores ihr fünfjähriges Bestandsjubiläum. Dieses Konzert und der Pfingstgottesdienst, den die beiden Chöre gemeinsam gestalteten, fanden in der zweitgrößten Stadt des Landes, in Kaunas, statt.

Zeitgenössische Chormusik, wie das „Ave Maria“, sowie das „Gloriosa dicta sunt“ wurden dabei mit großartigem Erfolg zum Besten gegeben. Im Anschluss wurde gemeinsam musiziert und getanzt. Gut erkennbar dabei war, dass vor allem die Volksmusik der beiden Länder Gemeinsamkeiten aufweist: sei es durch die verwendeten Instrumente oder die Tänze.

Selbstverständlich führte die Reise auch zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten Litauens. So stand eine Stadtrundfahrt in der Hauptstadt Vilnius auf dem Programm, die 2009 zusammen mit Linz die Kulturhauptstadt Europas war. Da um 1900 rund 40 Prozent der Stadtbevölkerung jüdisch war, nennt man Vilnius auch das „Jerusalem des Nordens“, weil man an jeder Straßenecke „über eine Kirche stolpert“ – es gibt über 50 Kirchen in der Hauptstadt – es wird aber auch als „Rom des Ostens“ bezeichnet. Als sehenswert entpuppten sich auch das Kamaldulenserkloster Pažaislis, eine der schönsten Barockbauten in Litauen und die Wasserburg Trakai, die im 20. Jahrhundert wieder aufgebaut und restauriert wurde und noch heute für Staatsempfänge genutzt wird.

Chorleiterin Nödl sieht in dem länder- und grenzüberschreitenden Kulturaustausch einen Auftrag und eine Mission, interkulturell und völkerverbindend ein Netzwerk in musikalischer und zwischenmenschlicher Hinsicht aufzubauen. Ein weiterer Gegenbesuch ist bereits geplant.


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