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HORN. Die Horner AMS-Geschäftsstellenleiterin Roswitha Pfeiffer verabschiedet sich in die Pension. Am 25. Juni 2015 wurde das Ernennungsdekret zum Geschäftsstellenleiter des Arbeitsmarktservice (AMS) Horn an Ferdinand Schopp vom Landesgeschäftsführer des AMS NÖ, Karl Fakler, offiziell überreicht. 

Der neue AMS-Leiter Ferdinand Schopp
Der neue AMS-Leiter Ferdinand Schopp

Er  folgt  damit  der  bisherigen  Leiterin,  Roswitha  Pfeiffer,  die  nach  40  Jahren Berufstätigkeit in der Arbeitsmarktverwaltung beziehungsweise im AMS nun in Pension geht, nach.

Zu einer kleinen  Festveranstaltung  anlässlich  der  Verabschiedung  der  bisherigen  AMS-Chefin  und  der Ernennung von Ferdinand Schopp zum neuen Leiter des AMS Horn waren unter anderem auch VP-Landtagsabgeordneter  Bürgermeister  Jürgen  Maier  sowie  VP-Nationalratsabgeordneter  Werner Groiß gekommen.

Werdegang

Roswitha   Pfeiffer   trat   1975   in   den   Dienststand   des   damaligen   Arbeitsamtes   Horn   ein. Durchschnittlich 200 Personen waren damals im Bezirk arbeitslos gemeldet. 2007, zum Zeitpunkt der Bestellung  von  Roswitha  Pfeiffer  zur  Horner  AMS-Chefin  war  die  Arbeitslosigkeit  im  Bezirk  im Sinken begriffen: im Vergleich zu 2006 gab es um 3,3% weniger Jobsuchende (jahresdurchschnittlich insgesamt 693).

Aktuell (Ende Mai) sind beim AMS Horn 747 Personen arbeitslos vorgemerkt, um 9,2% mehr als zum selben Zeitpunkt des Vorjahres. Zwar liegt die Arbeitslosenquote im Bezirk mit derzeit  6,4%  weit  unter  dem  nö-weiten  Schnitt  von  8,5%.  Dennoch  ist  die  „Arbeitsmarktluft“  im Bezirk  rauer  geworden. 

„Und  das  nicht  nur  im  besten  waldviertlerischen  Sinn.  Die  Zahl  der unselbständig Beschäftigten nimmt derzeit mit einem kleinen Minus von 0,3% (auf knapp 12.000 im Bezirk)  leicht  ab.  Auch  das  Stellenangebot,  das  die  Unternehmen  im  Bezirk  dem  AMS  bekannt geben, ist im Sinken begriffen“, erklärt AMS NÖ-Chef Karl Fakler. 

Roswitha Pfeifer: Herz am rechten Fleck – 100% Einsatz für Kunden und das AMS

„Dass es heuer trotzdem gelungen ist, 150 Jobsuchende der Generation 50+ aus dem Bezirk wieder ins Berufsleben zu integrieren, oder die Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben für 77 junge Menschen im Alter bis 25 mit einer AMS-geförderten Aus- und Weiterbildung deutlich zu erhöhen, verdanken wir Rosi Pfeiffer und dem kleinen zwölfköpfigen Team, das sie angeleitet hat“, macht Landesgeschäftsführer Karl Fakler klar.

„In einer kleinen Geschäftsstelle wie dem AMS Horn gilt es, als Playing Captain mit dem Team mitzuarbeiten. Das hießt: Morgens Angewiesenes selbst treu umzusetzen, die Kollegen beim Tun zu unterstützen sowie Jobsuchende wie Unternehmen zu beraten. Und schließlich auch aus Fehlern, die man beim Arbeiten unweigerlich macht, zu lernen und gleichzeitig das Geschehen an den Arbeitsplätzen des Teams im Auge zu behalten. Rosi Pfeiffer hat das nicht nur beherrscht, sondern ist dabei vor allem eines geblieben: ein hilfsbereiter Mensch, mit dem Blick für das Wesentliche und einem großen Herzen am rechten Fleck“, so der AMS NÖ-Chef in seiner Laudatio.  

Ferdinand Schopp: mit viel Elan in schwierige Zeiten

Mit  Ferdinand  Schopp  wurde  ein  Nachfolger  für  Roswitha  Pfeiffer  gefunden,  der  mit  den Rahmenbedingungen am Waldviertler Arbeitsmarkt bestens vertraut ist.

Der 45-Jährige ist bereits seit 1991 beim AMS (damals Arbeitsamt) tätig und seit 2007 der stellvertretende Geschäftsstellenleiter.

„Ich  habe  mir  vor  allem  vorgenommen,  die  Zusammenarbeit  mit  den  Unternehmen  im  Bezirk deutlich  auszubauen  und  auch  zu  verbessern.  Dazu  gehört  unter  anderem,  Personalverantwortliche über   unsere   Fördermöglichkeiten   zu   informieren   und   auf   diese   Weise   vor   allem   schwer vermittelbaren  Arbeitslosen  die  Türen  zu  Jobs  zu  eröffnen“,  so  der  neuen  Horner  AMS-Chef  über seine  Ziele. 

Während  seiner  über  20-jährigen  Tätigkeit  beim  AMS  hat  Ferdinand  Schopp  sein fachliches  Wissen  kontinuierlich  ausgebaut  und  ist  in  allen  Bereichen  einer  AMS-Geschäftsstelle sattelfest.  „Das  muss  er  als  Leiter  einer  kleinen  Dienststelle  sein.  Hinzu  kommt,  dass  Ferdinand Schopp  als  Vize  von  Rosi  Pfeiffer  mit  den  öffentlichen  Stellen  im  Bezirk  schon  bisher  laufend  in Kontakt war und den Bezirk wie seine Westentasche kennt. Er wird die Zügel fest in der Hand haben und  auf  seine  Art  die  Tradition  der  Waldviertler  Bodenständigkeit  nach  dem  Motto  „Drei  Leut,  ein Waldviertler“ zielsicher weiterführen“, ist AMS NÖ-Chef Karl Fakler überzeugt.


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