Kaninchensterben im Gymnasium in Horn
Die Bezirksleitung der SPÖ, der SWV Horn nimmt hierzu mit offenen Fragen Stellung.
Die Medien berichteten in den letzten Tagen über eine Kaninchentötung im Gymnasium in Horn.
Die Bezirksleitung der SPÖ, der SWV Horn nimmt hierzu mit offenen Fragen Stellung.
Schulintern sowie auch etwaig strafrechtlich wurden bereits Schritte gesetzt um hier eine Rechtsklarheit zu erhalten. Generell sollte ein Umdenken stattfinden, die hierortige Problematik ist sicherlich kein „Einzelfall“.
In div. Haushalten leben Kaninchen in Einzelhaft, haben zu wenig Platz und werden teils auch falsch ernährt. Es gibt bis dato keinen Gesetzestext über artgerechte Haltung. Hier ist dringliche Aufklärung erwünscht und gefordert. Die Bezirkspartei der SPÖ Horn hat diesen Denkanstoß bereits an den zuständigen SPÖ Landtagsklub weitergereicht.
Bis dato wurde aus unserer Sicht jedoch der Aspekt der privaten Kaninchenhaltung des Lehrers Zuhause noch nicht beleuchtet. Oder um es auch anders zu beleuchten - wie sieht die Haltung bei Schlachtkaninchen in der Heimtierhaltung generell aus?
Gerade in der „Fleischproduktion“ von Kaninchen, wie auch bei anderen Tieren herrscht großteils eine „Einzelhaft“, falsche Ernährung und zu wenig Platz um ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Die Kaninchen werden auf engstem Raum gehalten und wie sooft mit Mastfutter ernährt. Die männlichen unkastrierten Kaninchen leben in Einzelhaft bis sie verspeist werden. Weibliche Kaninchen werden unkontrolliert gedeckt und die Jungtiere werden jenen viel zu früh entrissen. Kaninchen sind sehr soziale Wesen und brauchen den Kontakt zu ihren Artgenossen.
Hier soll ein Umdenken stattfinden, damit die Tiere ein artgerechtes Leben ermöglicht wird, und genau diese Werte und das Verständnis für Lebewesen sollte von Lehrern vermittelt werden. Unverständlich ist uns, dass die Tiere in die Schule gebracht wurden, gerade ein Ortswechsel bedeutet für Kaninchen enormen Stress und Angst. Leider öffnet sich zur Problematik am Gymnasium auch die Frage; wie lange mussten die Tiere in ihrer Box ausharren, voller Angst und Stress bis ein Tier zum Tode „verurteilt“ wurde. Im Tierschutzgesetz § 32 wird auf das Thema Angst bei Tieren eingegangen. Bedarf es hier etwaig Änderungen? Wir werden mit unseren Kollegen im Landtag das NÖ Tierschutzgesetz neuerlich beleuchten.
Was sollte diese Aktion in der Schule vermitteln, es gibt mit Sicherheit keinen wissenschaftlichen Effekt der diese befremdliche Aktion positiv beurteilen würde.
Es wäre einfacher gewesen im Unterrichtsfach Biologie einen örtlichen Tierarzt einzuladen um Auskunft z.B. über die Anatomie der Tiere (Kaninchen) zu geben.
Wir fordern daher einer Methodenausarbeitung die den Tieren ein respektvolles Leben und auch Schutz ermöglichen.
Bezirkspartei der SPÖ Horn SWV Horn


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