Demenzstrategie im Landesklinikum Horn
HORN. Die Erkrankung Demenz und alle, daraus resultierenden Herausforderungen, standen im Mittelpunkt eines Vortrags im Landesklinikum Horn.

Die Anzahl an demenzerkrankten Patienten ist in den letzten Jahren ständig gestiegen. Die Pflege und Betreuung von Demenzerkrankten ist eine der großen Herausforderungen der Zukunft. Im Landesklinikum Horn wird großer Wert darauf gelegt, diesen Menschen spezielle medizinische und pflegerische Betreuung zukommen zu lassen und damit auch ihre Angehörigen bestmöglich zu unterstützen.
So wurde bereits eine große Anzahl an Mitarbeitern in einer speziellen Kommunikationsmethode geschult. Weiters wurde ein Leitfaden erarbeitet, der den besonderen Umgang mit Demenzerkrankten regelt.
Im Rahmen von Vorträgen, die den sensiblen Umgang mit dem Thema verstärken sollen, war Primar Gerald Ohrenberger zu Gast und referierte über das „D-Dilemma“. Dabei ging es um die Unterscheidung von Demenz, Delir, Altersdepression sowie den Auswirkungen der Polypharmazie (Verordnung von möglicherweise zu vielen Medikamenten). Ohrenberger ist Leiter der Abteilung für Innere Medizin im Haus der Barmherzigkeit Wien. Er ist international anerkannter Experte für Geriatrie und forschte in den vergangenen Jahren zum Thema Verwirrtheitszustände bei dementen Patienten (Delir) und Mangelernährung im Alter.


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