Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Für die nächsten Tage ist kontinuierlich sehr warmes Wetter angesagt. Körperliche Anstrengung im Freien, überheizte Autos oder zu wenig Flüssigkeit können dem Körper massiv schaden – das Rote Kreuz hilft nicht nur im Notfall, sondern auch mit Tipps zur Vorbeugung.
 

Besteht die Gefahr eines Kreislaufkollaps ist es wichtig, richtig und schnell zu reagieren. Foto: ÖRK / M. Hechenberger

Sommer und Sonne sind unmittelbar mit Urlaub und Erholung verbunden. Gerade bei hohen Temperaturen sind aber einige Vorsichtsmaßnahmen ratsam. „Am wichtigsten ist, dass man die drei Grundregeln befolgt. Erstens nie auf die Kopfbedeckung vergessen, zweitens genügend (nicht alkoholische) Flüssigkeit zu sich nehmen, drittens nicht in der prallen Sonne liegen“, erklärt Chefärztin Elfriede Wilfinger, Rotes Kreuz Niederösterreich. Diese Maßnahmen sind wichtig, um Sonnenstich, Sonnenbrand oder der gefährlichen Dehydrierung vorzubeugen. „Wesentlich ist auch, dass man eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet, denn die meisten Hautkrebserkrankungen entstehen durch die Sonneneinstrahlung.“

Die wichtigsten Tipps im Überblick:

Auch kurzzeitige Aufenthalte in parkenden Fahrzeugen können für Kleinkinder, Tiere, ältere und kranke Menschen gefährlich werden; die Temperatur steigt hier sehr schnell auf über 50 Grad an.Pro Tag sollten mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit getrunken werden – möglichst Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte, aber keinesfalls Alkohol oder koffeinhaltigen Getränke (z.B. Kaffee, Cola); außerdem sollte leichte Kost auf dem Speiseplan stehen.Körperliche Anstrengungen (vor allem im Freien) sollten möglichst vermieden bzw. an den Tagesrand (morgens, abends) gelegt werden.Im Schatten bleiben! Wer in der prallen Sonne liegt, riskiert neben Sonnenbrand auch Hautkrebs und Kollaps. In der Sonne sollte stets eine Kopfbedeckung getragen werden – dies gilt besonders für Kinder und Babies. 

Erste-Hilfe-Tipps

Kommt es dennoch zu Krämpfen (Arme, Beine), Schwindel, Schwächegefühl, sehr roter oder sehr blasser Haut, so besteht die Gefahr bis hin zum Kreislaufkollaps. „In diesen Fällen ist es besonders wichtig, richtig und schnell zu reagieren“, erklärt Elfriede Wilfinger.

Erste Hilfe bei „Hitzeopfern“:

Patienten in den Schatten bringen.

Der Oberkörper sollte bei Patienten, die bei Bewusstsein sind, bei rotem Kopf erhöht, bei blasser Haut flach gelagert werden.

Kleidung möglichst lockern oder öffnen.

Den Patienten kühlen (feuchte Umschläge auf den Kopf geben) und – wenn er bei Bewusstsein ist – zu trinken geben (Mineralwasser).

Notruf wählen: 144


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Alle Jahre wieder: Rote Nasen verbreiten Weihnachtsfieber

Alle Jahre wieder: Rote Nasen verbreiten Weihnachtsfieber

BEZIRK. Viele kranke Kinder, Erwachsene und Senioren müssen Weihnachten im Spital oder in einem Pflegeheim verbringen. Schmerzen, Sorgen ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
Backen 2.0 oder was Bohnen in Weihnachtskeksen zu suchen haben

Backen 2.0 oder was Bohnen in Weihnachtskeksen zu suchen haben

BEZIRK Horn. Im Advent verwandeln sich viele Küchen in zuckersüße Backstuben. Immer mehr Menschen wollen jedoch auch beim traditionellen ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
NÖGKK-Hutter kritisiert Kassengesetz: „Die Leidtragenden sind kranke Menschen“

NÖGKK-Hutter kritisiert Kassengesetz: „Die Leidtragenden sind kranke Menschen“

BEZIRK HORN. „Das ist ein trauriger Tag für das Gesundheitswesen in Österreich, ein fataler Rückschritt für die soziale ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
Neue Gruppenpraxis in Riegersburg und Niederfladnitz

Neue Gruppenpraxis in Riegersburg und Niederfladnitz

BEZIRK HORN. Ab 1. Jänner 2019 gibt es eine neue Gruppenpraxis für Allgemeinmedizin in Niederfladnitz und Riegersburg. Die Niederösterreichische ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
Spendenfreudige Schüler

Spendenfreudige Schüler

Kinder und ihre Eltern haben ein Herz für bedürftige Kinder und Tiere.

Tips - total regionalVolksschule Sigmundsherberg

Silvia Moser (Grüne NÖ) fordert Zahnbehandlungen für schwerst beeinträchtigte Patienten im Waldviertel

WALDVIERTEL. Die Zahnbehandlung von behinderten Menschen, vor allem mit Schwerst- und Mehrfachbehinderungen aller Altersgruppen stellt für ...

Tips - total regionalOlivia Lentschig
Weitere Beiträge