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HORN. Hindernislauf fristet nicht nur in der Österreichischen Leichtathletik, sondern auch international ein Schattendasein. Die Gruppe der Aktiven ist überschaubar, dafür sind die Leistungen umso bemerkenswerter.

Nora Hüttl (grünes Shirt) zeigt anschaulich: Hindernisläufer dürfen keinesfalls wasserscheu sein
  1 / 2   Nora Hüttl (grünes Shirt) zeigt anschaulich: Hindernisläufer dürfen keinesfalls wasserscheu sein

Auch bei der diesjährigen Niederösterreichischen Landesmeisterschaft im Hindernislauf war ein kleines aber hochkarätiges Läuferfeld am Start und es gab nicht weniger als drei EM-Limits durch niederösterreichische Hindernisläuferinnen. Am populärsten ist wohl Lena Millonig, die souverän das U20 EM-Limit unterbot und auch gleichzeitig Staatsmeisterin im Hindernislauf wurde.

Vom Union Leichtathletik Club (ULC) Horn war ein Quartett am Start. Die Jüngsten, Lena Limberger und Julia Weese schlugen sich bei ihrem Hindernislaufdebüt in der U14 Klasse wacker und belegten Rang 12 und Rang 10.

Die U16 Starter konnten dann sprichwörtlich die Kastanien für den LC-Waldviertel aus dem mit erfrischendem Nass gefüllten Wasserhindernis holen.

Nora Hüttl zeigte einen beherzten 1000 Meter Hindernislauf und dank ihrer guten Hürdentechnik und einem entschlossenen Zielsprint konnte sie mit Rang 6 wichtige Cuppunkte sichern.

Das Multitalent aus Afghanistan, Homayun Noori, siegte souverän in der MU16 vor fünf Mödlinger Athleten und blieb als einziger des Feldes unter der drei Minutengrenze.


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