Spatenstich für Tageszentrum für Menschen mit besonderen Bedürfnissen
HORN. Unter der Anwesenheit von Sozial-Landesrätin Barbara Schwarz (ÖVP) und Landtagsabgeordneter Bürgermeister Jürgen Maier (ÖVP) fand heute Morgen bei klirrender Kälte der symbolische Spatenstich für ein wahres „Leuchtturm-Projekt“ (Zitat Landesrätin Schwarz) statt.
Schwarz freut sich: „In Niederösterreich findet sich bereits ein umfangreiches Angebot für Menschen mit Behinderungen. Trotzdem ist das Land weiter bemüht, laufend neue, wegweisende Projekte zu fördern und zu unterstützen.“
Die geplante Tagesbetreuungsstätte des Trägervereins „Gesellschaft für ganzheitliche Förderung“ (GFGF) in Horn richtet sich an Menschen ab der vollendeten Schulpflicht mit cerebralen Bewegungsbeeinträchtigungen und cerebralen Bewegungs-beeinträchtigungen mit Mehrfachbehinderung sowie Menschen mit einer geringen Beeinträchtigung.
Die Tageseinrichtung ist für insgesamt 20 Plätze ausgerichtet, wobei dies 15 Plätze für Klienten mit beendeter Schulpflicht und der Pflegestufe 5, 6 oder 7 und mit einer cerebralen Bewegungsbeeinträchtigung beziehungsweise Mehrfachbehinderung sind. Fünf Plätze finden sich für Klienten mit einer geringeren Pflegestufe, die Mitglieder des Vereines „Ich bin Ich“ sind und sich wünschen im gärtnerischen Bereich Beschäftigung und ein sinnvolles Tun zu finden.
Die geplante Tagesstätte soll auf einem derzeit noch unbebauten Grundstück in Horn als moderner, barrierefreier Neubau entstehen. Als Mäzenatin für dieses Projekt fungiert Gerda Öhlknecht, die dem Verein das Grundstück zur Bebauung schenkte. Sowohl die Mitglieder des Vereines, als auch die Politiker fanden für diese großzügige Geste nur Worte des Lobes und der Hochachtung.
„Das neue Projekt in Horn wird ein weiteres Vorzeigebeispiel in der sozialen Landschaft der Betreuungseinrichtungen in Niederösterreich. Ich freue mich über die funktionierende Zusammenarbeit zwischen einer regionalen Initiative mit einer bewährten Trägerorganisation“, erklärt Schwarz zum Abschluss und hob dabei noch das wunderbar geglückte Zusammenspiel zwischen der öffentlichen Hand und öffentlicher Initiative hervor.
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