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WALDVIERTEL. Die Europäische Union aus dem Blickwinkel unterschiedlicher Generationen beleuchten, das ist das Ziel der Veranstaltungsreihe „EU & WIR – Dialog der Generationen“. Am 4. November 2015 machte „EU & WIR“ Station Waldviertel im Vereinshaus Horn. Mit dem Schwerpunkt „Entwicklungszusammenarbeit – lokal – regional – international“ wurde heuer das Motto des Europäischen Jahres aufgegriffen.

Josef Strummer - NÖ.Regional.GmbH, VP-Landtagsabgeordneter Bürgermeister Jürgen Maier, Anna Böhm, Moh-Shahaan Mahmood- HAK Horn, VP-Landesrätin Barbara Schwarz, Anna Fritz – HAK Horn, Michaela Ellmeier – EU-Koordination der Österr. Entwicklungszusammenarbeit und Leo Nowak Foto: NÖ.Regional.GmbH, Maria-Theresia Schindler

VP-Landesrätin Barbara Schwarz, die Initiatorin und Schirmherrin der preisgekrönten Veranstaltungsreihe, hob in ihrer Eingangsrede die Bedeutung der Entwicklungszusammenarbeit einer zusammenwachsenden Welt hervor. „Es geht einerseits um die Minderung von Armut, es geht insbesondere aber auch um Sicherheit für die Menschen und um die Förderung des friedvollen Zusammenlebens. Die Entwicklungshilfe kann auf eine lange Tradition zurück blicken. Von welcher Bedeutung diese Hilfe ist, haben Europas Länder und vor allem Österreich in den Nachkriegsjahren selbst erfahren.“

Rund 200 geladene Gäste verfolgten die Präsentationen der Schüler, die im Vorfeld in Gemeinschaftsarbeit mit aktiven Senioren aus dem Waldviertel entstanden waren. Die 6c des Gymnasiums Waidhofen an der Thaya mit gelebter Entwicklungshilfe. Aus der HAK Horn beeindruckte die 2. Klasse HAK mit Geschichte der Entwicklungshilfe. Das Gymnasium Horn beteiligte sich mit zwei Klassen an „EU & WIR“: die 6a überraschte das Publikum mit den europäischen Grundsatzthemen Friede-Freiheit-Solidarität, die 6b mit Österreichs Engagement in der Welt. Die Präsentationen machten deutlich: Entwicklungszusammenarbeit findet nicht nur in fernen Ländern, sondern auch in Europa und mitunter sogar vor der eigenen Haustüre statt.

Die Sicht der Europäischen Union zu verschiedenen Aspekten der Entwicklungszusammenarbeit wurde anschließend in kurzen Impulsreferaten von Vertreterinnen und Vertretern dargestellt: Michaela Ellmeier, EU-Koordination der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit sprach über aktuelle Herausforderungen und Aufgaben. Brigitte Luggin als Vertreterin der Europäischen Kommission in Österreich strich in ihrem Statement hervor, dass die umfassende Aufarbeitung des Themas seinesgleichen sucht.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion konnten sich die Besucher vom gegenseitigen Respekt der Generationen überzeugen. Aber auch darüber, dass Jugendliche und Senioren die EU gar nicht so unterschiedlich wahrnehmen. Landesrätin Schwarz resümierend: „Entwicklungszusammenarbeit in einem gemeinsamen Europa ist nicht nur aus friedenspolitischer Sicht, sondern auch auf regionaler Ebene für die positive Entwicklung der Gemeinden von großer Bedeutung.“


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