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23. Josef Hindels Symposium im Wiener SPÖ Bildungszentrum, Namenspatron des 40. Lehrganges der Wiener Parteischule an welchem auch GR, SWV Obmann R.Porod teilnimmt.

Dieser zweisemestrige Lehrgang zeichnet sich mit speziellen Inhalten aus wie Geschichte, Grundsätze und Aufbau der Sozialdemokratischen Partei, Grundwissen über alle politischen Bereiche, Kommunikation uvm. Die Zielsetzung ist die Vermittlung politischen Wissens. Gerade in der heutigen Politik ist es notwendig, über Wissen und Qualifikation zu verfügen.

Anlässlich seines einhundertsten Geburtstages würdigt das 23. Josef Hindels Symposium der Wiener SPÖ Bildung gemeinsam mit dem 40. Lehrgang der Wiener Parteischule der SPÖ das Leben und Werk dieses überzeugten Antifaschisten und Bildungsfunktionärs.

Wer war nun Josef Hindels:

Josef Hindels war im Austrofaschismus zwischen 1934 und 1937 mehrfach inhaftiert, weshalb er 1937 zuerst in die Tschechoslowakei, dann nach Norwegen, schließlich 1941 nach Schweden emigrierte. 1946 kehrte er nach Österreich zurück, widmete sich als Schulungs- und Bildungssekretär der Gewerkschaft der Privatangestellten und Redakteur des Gewerkschaftsorgans „Der Privatangestellte“ wieder politisch-gewerkschaftlichen Aufgaben. 1953-1970 war er Zentralsekretär der Gewerkschaft der Privatangestellten. In den 1960er Jahren begann er sich auch über seine zahlreiche Veröffentlichungen in Gewerkschaftspublikationen hinaus publizistisch zu betätigen, unter anderem brachte er 1962 „Hitler war kein Zufall“ und 1964 „Lebt Stalin in Peking?“ heraus. Seit 1970 war er im Verlag des ÖGB und auch als freier Publizist tätig. Nachdem er 1981 in den Ruhestand getreten war, zog er sich aus dem aktiven gewerkschaftlichen Leben zurück. Erst 1996, sechs Jahre nach seinem Tod, erschienen seine „Erinnerungen eines linken Sozialisten“. Josef Hindels war Stellvertretender Vorsitzender des Bundes Sozialistischer Freiheitskämpfer/innen und Opfer des Faschismus und blieb bis zu seinem Tode ein unbeugsamer Mahner vor dem Faschismus. Er gehörte zum linken Flügel der Sozialdemokratischen Partei Österreichs. Ihm wurde der Professorentitel verliehen. Nach ihm ist die Josef-Hindels-Gasse benannt.

Datenquelle: https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Josef_Hindels (10.02.2016)


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