„Zeit wird´s“: Wirtschaftsbund Horn fordert flexible Arbeitszeiten
BEZIRK HORN. „Wir brauchen flexible Arbeitszeiten!“, fordert Wirtschaftsbund-Bezirksgruppen-Obmann Nationalrat Werner Groiß. Gemeinsam mit den Wirtschaftsbund-Funktionären unterstützt er die österreichweit laufende große Kampagne, da das Thema Arbeitszeitflexibilisierung aktueller denn je ist.

„Die Unternehmer bewegen sich zu oft in Graubereichen und Mitarbeiter dürfen nicht länger arbeiten, selbst wenn sie wollen. Das verbietet das viel zu enge Zeitkorsett“, zeigt Groiß auf. Statt der derzeit gültigen 10 Stunden Höchstarbeitszeit pro Tag, 50 Stunden pro Woche, durchgerechnet auf ein Jahr, setzt sich der Wirtschaftsbund für 12 Stunden Höchstarbeitszeit pro Tag, 60 Stunden pro Woche und durchgerechnet auf 2 Jahre ein. Auch eine Umfrage des Wirtschaftsbundes bestätigt laut Groiß die Wichtigkeit, die Arbeitszeiten zu flexibilisieren: „84 Prozent der befragten Unternehmer und Arbeitnehmer sind für eine flexiblere Gestaltung von Arbeitszeit, 80 Prozent sagen sogar, dass flexiblere Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf positiv beeinflussen.“
Diese Ergebnisse wurden bei Gesprächen mit Unternehmern im Bezirk einhellig bestätigt. So auch KommR Johnann Ehrenberger, der aus seiner Funktion als Landesinnungsmeister besonders die Problemfelder aus den Lebensmittelgewerben kennt: „Unsere Kunden erwarten, dass wir auch an den Feiertagen die Nahversorgung sicherstellen. Um solche Auftragsspitzen besser abdecken und flexibler auf Kundenwünsche reagieren zu können, brauchen wir mehr Gestaltungsspielraum. Die derzeitigen Regelungen sind viel zu starr und ein Hemmschuh für Arbeitgeber und deren Mitarbeiter.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden