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HORN. Die ÖVP Niederösterreich möchte kurz vor der Landtagswahl eine Waldviertelautobahn durchsetzen. Grund genug für die Grünen NÖ bei einer Pressekonferenz in Horn diese Pläne als Schildbürgerstreich des Monats zu präsentieren. 

Autobahnphantasie der ÖVP NÖ für das Waldviertel ist für Grüne NÖ Schildbürgerstreich des Monats: Christa Eckhard (Die Grünen Horn), Helga Krismer (Die Grünen NÖ), Walter Kogler (Die Grünen Horn) sowie Pressefoto Helga Krismer und heutiges Sujet der Aktion „Fia die Fisch“ Foto: Grünen NÖ

Helga Krismer, Landessprecherin der Grünen NÖ dazu: „Waldviertelautobahn? Das ist für die Fisch! Das Waldviertel braucht viel, aber keine Autobahn – sondern: einen Erhalt und die Reaktivierung des bestehenden Schienennetzes, einen direkten Anschluss der Franz Josefs Bahn nach Horn, ein 365 Euro Öffi-Ticket für ganz NÖ und selbstverständlich einen Breitbandausbau mit Glasfaser-Internet.“

Jegliche Investitionen in den öffentlichen Verkehr sind billiger und schneller zu realisieren, so Krismer, und stärken damit das Waldviertel als Ort der Wohnqualität, als Bioregion und damit als die Gesundheits- und Erholungstourismusregion, die das Land eigentlich als Strategie vorgesehen hatte.

„Wer braucht eine 5 Milliarden Euro schwere Autobahn, mit einem Flächenverbrauch von 200ha und einer Bauzeit von 15 Jahren? Was soll diese Betonschneise den Menschen bringen? Die Autobahnphantasien können daher nur als Wahlkampfgag der ÖVP NÖ gewertet werden, um blaue Wählerstimmen zu erhaschen. Die Waldviertler wissen selber was sie an ihrem Viertel haben und wollen sicher keine Zerschneidung der Landschaft dafür in Kauf nehmen. Daher: moderne Bahn und Breitbandausbau. Die Idee der Waldviertelautobahn ist fia die Fisch“, so Helga Krismer abschließend.


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