Bezirk Horn räumt ab beim landesweiten Mobilitätswettbewerb
BEZIRK HORN. Gemeinden, die sich als Mobilitätsgemeinden deklarierten, wurden von VP-Verkehrslandesrat Karl Wilfing feierlich ausgezeichnet. Im Bezirk Horn waren dies beachtliche 19 Gemeinden. Derzeit nutzen das damit verbundene kostenlose Service des Regionalen Mobilitätsmanagements der NÖ.Regional mehr als 70 Prozent aller Gemeinden, im Bezirk Horn sogar exakt 95 Prozent.

Rund 300 Gemeindevertreter versammelten sich für die Ehrung im St. Pöltener Landhausviertel und erhielten eine Mobilitäts-Plakette sowie eine Urkunde für ihr Bekenntnis zu umweltfreundlicher Mobilität überreicht.
NÖ. Mobilitätsgemeinden sind „clever mobil“
Erstmalig veranstaltete das Land Niederösterreich gemeinsam mit dem Regionalen Mobilitätsmanagement der NÖ.Regional den landesweiten Mobilitätswettbewerb „Clever mobil – Multimodalität macht“s möglich“.
Die hohe Anzahl von 40 eingereichten Projekten, die hervorragende Qualität und große Bandbreite der Inhalte haben gezeigt, wie innovativ und ideenreich die NÖ. Mobilitätsgemeinden sind. So fiel es der Expertenjury nicht leicht die Siegerprojekte auszuwählen.
„Durch ihre Deklaration leisten die Mobilitätsgemeinden einen wesentlichen Beitrag, um den Öffentlichen Verkehr in Niederösterreich weiter nach vorne zu bringen. Das Land investiert jedes Jahr über 140 Millionen Euro in die öffentlichen Verkehrsmittel und ist speziell bei regionalen Mobilitätsleistungen auf die Mitarbeiter der Gemeinden angewiesen. Die Plakette „Mobilitätsgemeinde“ ist daher auch als Auszeichnung für die Gemeinden zu sehen“, so Wilfing im Rahmen der Veranstaltung. Weiters wurde der Kleinregion Kampseen als Waldviertelsieger für ihre Projekteinreichung „E-Bike-Systeme am Regionenradweg und barrierefreie Mobilität – Kleinregion Kampseen“ im Rahmen des erstmals vom Land Niederösterreich durchgeführten landesweiten Mobilitätswettbewerbs „Clever mobil“ ein Preisscheck im Wert von 10.000 Euro verliehen.
Den Landessieger stellt dieses Mal die Marktgemeinde Kottingbrunn aus dem Industrieviertel mit ihrem allumfassenden Projektvorhaben „Stärkung umweltfreundlicher Mobilität am Beispiel der Rote-Kreuz-Siedlung“ und erhielt dafür 20.000 Euro. Aus Horn wurde das „Mitfahrbankerl“ eingereicht. Nach Gars/Kamp zieht nun auch die Gemeinde Horn nach und möchte mit Mitte 2018 das erste von etwa zehn Mitfahrgelegenheiten errichtet haben.


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