Umwelt-Aktion in Inzersdorf: Sichtbare Vermüllung
INZERSDORF IM KREMSTAL. Die Gemeinde Inzersdorf im Kremstal hat im Zuge der Flurreinigungsaktion entlang der B138, unter der Leitung von Umweltausschussobmann Otto Brandt, den öffentlichen Raum gesäubert und gelbe Pfeile als Zeichen aufgestellt.

Achtlos weggeworfene Zigarettenstummel, Getränkedosen und vieles mehr – die gesammelte Restabfallmenge zeigt deutlich, dass „Vermüllung“ (auch unter dem englischen Begriff „Littering“ bekannt) ein gesellschaftliches Problem ist. Inzersdorfs Bürgermeister Bernhard Winkler-Ebner (ÖVP) und Dienststellenleiter Raffael Gittmaier von der Straßenmeisterei Kirchdorf unterstützen die „Anti Littering“-Aktion und setzen ein Zeichen gegen die „Vermüllung“.
Pfeile und Transparente
Mit gelben Pfeilen und Transparenten, die der Bezirksabfallverband Kirchdorf kostenlos zur Verfügung stellt, werden diese Abfälle sichtbar. Damit wird der Bevölkerung ganz konkret vor Augen geführt, wie groß die Menge an achtlos weggeworfenen Abfällen tatsächlich ist und wie hoch der Aufwand für die händische Einsammlung. Die Straßenmeisterei Kirchdorf leistete 2017 1976 Personalstunden für die Flurreinigung und sammelte dabei 33,40 Tonnen Abfälle. Die Kosten dafür beliefen sich auf über 100.000 Euro.


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