"Weggeworfener Müll auf den Feldern stellt eine Gefahr für unsere Tiere dar"
INZERSDORF IM KREMSTAL. Die Präsidentin der Landwirtschaftskammer OÖ, Michaela Langer-Weninger, lud die Landwirte des Bezirkes Kirchdorf zum Gespräch nach Inzersdorf ein. Eines der Themen war die Vermüllung von Feldern und Wiesen durch achtlos weggeworfenen Müll.

Auf ihrer Tour durch Oberösterreich machten Michaela Langer-Weninger und Kammerdirektor Karl Dietachmair Halt im Bezirk Kirchdorf. Landwirte waren eingeladen, mit der neuen Präsidentin zu diskutieren, sie kennenzulernen und ihre Anliegen zu deponieren. „Der direkte Kontakt und das direkte Gespräch sind mir besonders wichtig und ein Herzensanliegen“, betonte Langer-Weninger. In ihren Ausführungen ging sie auf aktuelle agrarpolitische Themen und Forderungen ein.
Vermüllung von Feldern und Wiesen
Besprochen wurde unter anderem die zunehmende Vermüllung von Feldern und Wiesen. „Der weggeworfene Müll stellt eine Gefahr für unsere Tiere dar, kleine Splitter können Verletzungen auslösen“, hebt der Obmann der Bezirksbauernkammer Kirchdorf, Andreas Ehrenhuber, hervor. Almobmann und Edlbacher Bürgermeister Johann Feßl stellt fest, dass die Zahl der Wanderer auf den Almen zwar stark steige, aber weniger weggeworfen werde: „Wir wünschen uns noch mehr Umsichtigkeit bei den Hundehaltern, da auch der Hundekot eine Gefahr für die Weidetiere darstellt.“
250 Tonnen Müll auf Oberösterreichs Autobahnen
2017 wurden auf den oberösterreichischen Autobahnen 250 Tonnen Müll von den Mitarbeitern der Asfinag entfernt. Pro Jahr werden entlang von Landesstraßen rund 400 Tonnen sogenannter „gelitteter“, also aus dem Fenster geworfener Abfall, eingesammelt. Die Landwirtschaftskammer setzt auf eine Änderung des Abfallwirtschaftsgesetzes.


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