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Landesrat Max Hiegelsberger überzeugte sich bei Inzersdorfer Milchbauer von Top-Qualität

David Ramaseder, 07.02.2019 14:15

INZERSDORF IM KREMSTAL. Für die Landwirte ist eine gute Zusammenarbeit mit den Betreuungstierärzten Voraussetzung für die Gesundheit der Tiere. Für die Vergabe von Fördermittel der EU sind auch regelmäßige Kontrollen von Amtstierärzten ein wichtiger Punkt.

  1 / 13   Landesveterinärdirektor Thomas Hain, Amtstierärztin Edeltraud Pirker, Landesrat Max Hiegelsberger und Hofbesitzer Gerhard Reingruber (v.l.) bei der Futtermittelkontrolle, bei der auch die Überprüfung des Geruchs eine wichtige Rolle spielt. Foto: Ramaseder

Am Hof von Gerhard und Roswitha Reingruber in Inzersdorf werden 55 Milchkühe und 25 Jungtiere gehalten. Für die Milchproduktion der besser verträglichen A-zwei Milch ist regelmäßige Kontrolle und Hygiene eine Selbstverständlichkeit. Agrarlandesrat Max Hiegelsberger (ÖVP) besuchte mit Landesveterinärdirektor Thomas Hain den Betrieb. Edeltraud Pirker, Amtstierärztin für den Bezirk Kirchdorf, ließ anhand praktischer Beispiele tief in ihre tägliche Arbeit einblicken. „Eine angekündigte Gesamtkontrolle dauert cirka drei Stunden. Es wird die Milchkammer auf Sauberkeit geprüft, der Melkstand kontrolliert und eine Stichprobe der Futtermittel genommen“, erläutert Pirker. Diese Kontrollen werden alle zwei Jahre durchgeführt, während Arzneimittel und der Tierschutz unangekündigt kontrolliert werden.

Österreichische Normen strenger als gefordert

Der Kontakt mit der Betriebs-Tierärztin Susanne Ebner-Gösweiner ist dabei viel intensiver: „Ich bin zumindest einmal pro Monat am Hof. Die Zusammenarbeit mit den Landwirten kann nur als Team funktionieren“. Das garantiert auch, dass die Qualitätskriterien der EU eingehalten werden. Thomas Hain: „Beim Auslauf und Platzangebot in der Mast sind wir in Österreich sogar strenger.“


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