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Breitbandanschluss für Architekt Friedreich: nöGIG freut sich über 1000sten Kunden

Daniel Schmidt, 07.03.2018 14:11

KARLSTEIN. Bei der NÖ Glasfaserinfrastrukturgesellschaft (nöGIG) gibt es einen Grund zum Feiern: dieser Tage wurde der 1.000ste Kunde an das Breitbandnetz angeschlossen. Technologielandesrätin Petra Bohuslav (ÖVP) gratulierte Architekt Franz W. Friedreich, der in seinem Büro in Karlstein ab sofort über gigabit-schnelles Internet verfügt. „Es ist ein schöner Zufall, dass der 1.000ste nöGIG Kunde gerade ein Unternehmer aus dem Waldviertel ist, einer Region, die mit Abwanderung zu kämpfen hat. Es freut mich sehr, dass durch diesen Breitband-Anschluss die Arbeit für Franz Friedreich und sein Team ab sofort ein Stück weit einfacher wird“, so die Landesrätin.

V.l.: Jochen Danninger, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Architekt Franz W. Friedreich und nöGIG-Geschäftsführer Hartwig Tauber. Foto: NLK Burchhart

Bereits seit 2015 wird in den Pilotregionen Thayaland, Tristingtal, Ybbstal und Waldviertel Stadt/Land das niederösterreichische Breitbandmodell umgesetzt. Bis Ende des Jahres werden rund 34.000 Haushalte und Betriebe das schnelle Internet nützen können. „Der Breitbandausbau ist für uns das wichtigste Infrastrukturprojekt dieses Jahrhunderts, weil wir überzeugt sind, dass in unserer heutigen Welt Breitband die Basis für Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität ist. Die Erfahrungen von Franz Friedreich bestätigen einmal mehr, dass wir mit dieser Einschätzung richtig liegen“, erläutert Landesrätin Bohuslav.

„Nabelschnur in die weite Welt“

Die Architekt Friedreich ZT GmbH mit Hauptsitz in Karlstein und zwei weitere Büros in Wien und Tschechien, beschäftigt alleine im Waldviertel 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die zunehmende Digitalisierung und die dadurch ständig wachsenden Datenmengen wurden für das Unternehmen, das unter anderem auf Sanierungen und Revitalisierungen spezialisiert ist, zunehmend zum Problem.

Geschäftsführer Franz W. Friedreich: „Breitband ist heute so etwas wie die Nabelschnur in die weite Welt. Bisher war unser Büro in Karlstein das Nadelöhr für den Datentransfer zwischen unseren Büros und wir haben schon begonnen, über Standortalternativen nachzudenken. Dank Breitband stellt sich diese Frage nicht mehr. Wir haben unsere Firmenzentrale schon seit vielen Jahrzehnten im Waldviertel und ich bin überzeugt, dass die neue Breitbandinfrastruktur viel dazu beitragen wird, dass sich wieder mehr Betriebe hier ansiedeln werden.“ 

Ausbau schreitet voran

Karlstein liegt in der Pilotregion Thayaland und gerade hier werden immer mehr Gemeinden an das Netz der nöGIG angeschlossen. „Erst kürzlich wurde mit den Grabungsarbeiten in Thaya, Waldkirchen, Vitis und Dobersberg begonnen und auch hier warten die ansässigen Betriebe und die Bevölkerung schon auf die schnellen Internetverbindungen. Wir sind also zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, freut sich Jochen Danninger, kaufmännischer Geschäftsführer von ecoplus.

„Der 1.000ste Kunde ist ein wichtiger Meilenstein bei der Entwicklung der vier Pilotregionen. Bis Ende 2018 werden hier rund 34.000 Haushalte und Betriebe mit zukunftssicherem Breitband versorgt sein“, ergänzt nöGIG Geschäftsführer Hartwig Tauber.


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