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KEMATEN/YBBS. Die Firma IFE feierte ihr 70-jähriges Bestehen und lud die Bevölkerung zum Mitfeiern ein.

  1 / 4   V. l.: Nationalrat Andreas Hanger (ÖVP), Landtagsabgeordneter Anton Kasser (ÖVP), Landtagsabgeordnete Michaela Hinterholzer (ÖVP), Geschäftsführer Oliver Schmidt, Bezirkshauptfrau Martina Gerersdorfer, Bürgermeisterin Juliana Günther (ÖVP) und Geschäftsführer Markus Ber Foto: mott

KEMATEN/YBBS. Die IFE wurde 1947 in Wien als Institut für Forschung und Entwicklung gegründet. 1965 verlegte sie ihren Hauptsitz nach Waidhofen/Ybbs. 1997 übernahm der Konzern Knorr-Bremse 49 Prozent der IFE-AG Anteile, 2002 erwarb die Knorr-Bremse GmbH Mödling 90 Prozent der Anteile an der IFE. Im Jahr 2009 erfolgte der Umzug in die neue Firmenzentrale in Kematen.

In dieser fand auch das Jubiläumsfest statt. An diesem nahmen zahlreiche Promis der Region teil.Geschäftsführer Oliver Schmidt erklärte, dass die IFE Marktführer bei den Zug- und U-Bahntüren sei. Alle Bahnen in Wien seien mit IFE-Türen ausgestattet, auch alle Züge. Nur die Westbahn hatte bislang Türen eines anderen Herstellers, wird aber bei den neuen Garnituren ebenfalls auf IFE-Türen umsteigen.

Die Herausforderungen bei so einer Tür sind groß: Sie müssen den Druckausgleich bewältigen, Sicherheitsstandards bestehen, großen Temperaturunterschieden sowie Witterungsextremen standhalten und sollten darüber hinaus auch eine Lebenszeit von 40 Jahren haben. Da die Tür-Elektronik auch mit dem Internet verbunden ist, hat auch Cybersecurity einen hohen Stellenwert. Am Standort Kematen werden die Türen getestet und hohen Belastungen ausgesetzt. Da wird etwa an einer Zug-Tür permanent gerüttelt, eine andere steht zwischen einem Raum mit minus 25 Grad und einem mit plus 72 Grad. Die Türen werden auch mit künstlichen Sandstürmen und Wolkenbrüchen traktiert.

Bei IFE-Kematen arbeiten derzeit 330 Mitarbeiter, darunter drei Lehrlinge. Schmidt schätzt in Zukunft sogar 400 Mitarbeiter als realistisch ein.

Sehr zufrieden mit dem Tag der offenen Tür zeigte sich die Geschäftsleitung im Rückblick: Die mehr als 2.000 Besucher konnten sich auch am Grill- und Getränkebuffet bedienen und für die Nachspeise standen in der betriebsinternen Kantine verschiedene Kuchen zur Auswahl und Gratis-Eis für die Kinder. Die Bewirtung war kostenlos, dafür wurde um freiwillige Spenden ersucht, die nach der Veranstaltung der Tagesstätte von assist in Amstetten und dem Wohnheim in Hiesbach übergeben werden.


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