Alte Fahrzeuge sollen Museumsattraktion werden
KIRCHBERG AN DER PIELACH. Die Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft m.b.H. (kurz NÖVOG) übergibt an die Marktgemeinde eine ausgediente Elektrolokomotive sowie einen Waggon. Die alten Fahrzeuge sollen restauriert und dem Modellbahnmuseum Kirchberg zur Verfügung gestellt werden.

„Die Gemeinde Kirchberg und das dortige Modellbahnmuseum sind bekannt für ihren außergewöhnlichen Einsatz für die Region und die Mariazellerbahn. Das neue Projekt in Kirchberg bietet eine weitere Attraktion und macht damit die Mariazellerbahn um noch ein Highlight reicher“, erklärt Verkehrslandesrat Karl Wilfing.
Fahrzeuge erzählen eine Geschichte
Die Fahrzeuge werden aktuell auf der Mariazellerbahn nicht gebraucht. „Die Lokomotive und der Waggon sind bei uns nicht in Verwendung und werden auch künftig nicht mehr auf der Strecke unterwegs sein. Dennoch erzählen sie ein Stück der Geschichte unserer Bahn. Es freut mich, dass die Gemeinde Kirchberg einmal mehr das Thema „Mariazellerbahn“ aufgegriffen hat und vorhat, es einem breiten Publikum zugänglich zu machen“, so NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl.
Statement von Bürgermeister Gonaus
Zufrieden mit der neuen Kooperation ist auch Bürgermeister Anton Gonaus: „Wir sind froh, dass der Leihvertrag über die Lokomotive und den Waggon zustande gekommen ist, weil wir damit die Geschichte der Region und der Mariazellerbahn am Leben erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich machen können. Mein besonderer Dank gilt den engagierten freiwilligen Helfern des Modellbahnmuseums, die viel Herzblut in dieses Projekt investiert haben.“
Verkauf des Bahnhofsgebäudes im Vorjahr
Bereits im Vorjahr wurde mit dem Verkauf des Bahnhofsgebäudes an die Gemeinde Kirchberg/Pielach der Grundstein für Aktivitäten rund um die Mariazellerbahn geschaffen. Immobilien, die die NÖVOG für den Bahnbetrieb nicht mehr benötigt, stellt sie für eine Nachnutzung zur Verfügung – so auch in Kirchberg an der Pielach. Hier wurde das 4.584 m² umfassende Bahnhofsgebäude inklusive angrenzenden Lagern und Nebenflächen an die Gemeinde verkauft, die diesen Platz wiederum für das Modellbahnmuseum bereitstellt.


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