Internationale Jury in Kirchberg an der Pielach
KIRCHBERG AN DER PIELACH. Die Pielachtal-Gemeinde vertritt Niederösterreich beim europäischen Dorferneuerungskongress im September in Ungarn. Aus diesem Anlass besuchten drei internationale Juroren Kirchberg.

Erstmals in der Geschichte wurde Kirchberg an der Pielach Landessieger beim Dorferneuerungswettbewerb der NÖ Dorf- und Stadterneuerung und durfte sich daher auch den drei internationalen Juroren Charles Konnen (Luxemburg), Marija Markes (Slowenien) und Klaus Juen (Tirol) präsentieren.
Aktivitäten und Projekte in Kirchberg
Verschiedenste Akteure informierten die drei Gäste bei ihrem Besuch an verschiedenen Standorten über Aktivitäten und Projekte in der Marktgemeinde. Schwerpunktthemen dabei waren „Bildung und Soziales“, „Umwelt und Energie“, „Wirtschaft“, „Tourismus“, „Vereinswesen“ sowie „Raumordnung/Bodenverbrauch“.
„Pflege und Soziales“
„Großes Interesse weckte bei der Jury der Bereich Pflege und Soziales“, erklärte Bürgermeister Anton Gonaus und verwies auf den Neubau eines Pflegeheimes in Kooperation mit der Gemeinde Rabenstein an der Pielach. Zudem gebe es eine Wohnhausanlage für Menschen mit besonderen Bedürfnissen und den Verein „Willkommen Mensch“, der sich für die Betreuung und Integration von Asylwerbern einsetzt. Weiters unterstrich Gonaus die Aktivitäten des Hilfswerkes Pielachtal und hob die Lehrwerkstätte der Linie 8 hervor. Dabei handelt es sich um eine Kooperation von acht Tischlereibetrieben.
Markenstrategie Dirndltal
Ebenso begeistert zeigte sich die Jury laut Gonaus von der Entwicklung der Markenstrategie Dirndltal mit Synergien für Produzenten, Handel und Wirtschaft in der Region. „Auch die enge Zusammenarbeit der Gemeinde mit der Pfarre, den Vereinen und den Wirtschaftsbetrieben wurde als sehr positives Ganzes und harmonische Einheit gelobt und anerkannt“, so der Orts-Chef.
Energie und Umwelt
Zum Thema „Energie und Umwelt“ konnten die Kirchberger Verantwortlichen über das geplante Wasserkraftwerk, das Bürgerbeteiligungsprojekt „Photovoltaikanlage Geisberg“, die E-Tankstelle und das Fernwärmeheizwerk berichten. Zuletzt informierte Rabensteins Bürgermeister Kurt Wittmann über die Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal, der er als Obmann vorsteht.


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