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KIRCHBERG. „Durch ihre liebenswerte und bodenständige Art mit der sie allen Menschen begegnet, haben sie die Kirchberger richtig ins Herz geschlossen“, sagt Bürgermeister Franz Hofer. Die Rede ist von Maria Haslmair, die seit 21 Jahren Gemeindeärztin ist.

Führ ihre Verdienste wurde Maria Haslmair vergangenes Jahr sogar das Goldene Ehrenzeichen der Gemeinde verliehen.

Von langer Hand geplant hat Haslmair ihr Gemeindearzt-Dasein aber nicht: „Das Ganze hat sich eher zufällig entwickelt. Als ich in der Karenz war, habe ich gelesen, dass in Kirchberg eine Stelle als Hausärztin frei ist. Ich hatte nach dem Studium in Wien eigtenlich noch eine Facharztausbildung für Gynäkologie angefangen. Dann kam die Karenz dazwischen und vor allem mit Kind wollte ich mir das Pendeln nach Linz einfach ersparen und habe die Stelle in Kirchberg angetreten.“

Unzufrieden ist sie mit ihrer Entscheidung nicht, ganz im Gegenteil: „Man begleitet die Menschen fast ein Leben lang, von der Geburt bis zu den letzten Stunden. Das ist und bleibt das Besondere an meinem Beruf.“ Auch wenn sich in den letzten zwanzig Jahren viel geändert hat – „nicht nur in der Medizin, sondern auch bei den Leuten. Durch das Internet kommen die meisten vorinformiert zu mir in die Praxis und haben oft schon diverse Hausmittel ausprobiert. Ich sehe das als Vorteil, weil man nicht mehr wegen jeder Kleinigkeit gleich zum Arzt geht.“

Aktives Gemeindemitglied

Haslmair bringt sich auch aktiv ins Gemeindeleben ein: Sie ist Mitglied im Arbeitskreis Gesunde Gemeinde und unterstützt diesen seit 2010 mit Rat und Tat. Neben ihrer Landwirtschaft mit 25 Schafen gilt Haselmairs Interesse dem Radfahren. Seit 2007 fährt sie jedes Jahr bei den mehrtägigen Radtouren des „RC Kiberg“ mit. An Ausdauer für die nächsten rund zehn Jahre bis zur Pension mangelt es ihr also nicht.


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