Suchaktion nach Bergsteiger auf der Kremsmauer: Vermisster von Hubschrauberbesatzung tot aufgefunden (Update 11.08.)
MICHELDORF. Ein vermisster 56-jähriger Bergsteiger aus dem Bezirk Kirchdorf löste am 9. August abends eine große Suchaktion im Gebiet der Kremsmauer aus. Am Vormittag des 11. August gab es schließlich traurige Gewissheit: Der 56-Jährige wurde von der Bestatzung eines Bundesheerhubschraubers tot aufgefunden.

Der 56-Jährige bestieg vom Kremsursprung aus über das sogenannte „Grüne Band“ die Kremsmauer; gegen 12.30 Uhr erhielt seine Gattin von ihm eine Nachricht, dass er gegen 16 Uhr dahein sein werde. Als er um 19 Uhr noch immer nicht eingetroffen war, erstattete die Familie Anzeige bei der Polizei.
Suche nach Vermisstem zwei Tage lang erfolglos
Daraufhin wurde eine großangelegte Suchaktion nach dem 56-Jährigen mit Beteiligung von Bergrettung, Alpinpolizei, Hundestaffel sowie eines Polizeihubschraubers eingeleitet, welche leider negativ verlief. In den frühen Morgenstunden des 10. August wurde die Suche nach dem Vermissten fortgesetzt.
56-Jähriger bei Absturz tödlich verletzt
Am 11. August gegen 10.15 Uhr bestätigten sich leider die Befürchtungen: Der 56-Jährige, der sich noch in das Wandbuch eingetragen hatte, dürfte ausgerutscht und rund 250 Meter Richtung Kremsmauer abgestürzt sein. Auf einer Seehöhe von etwa 1.350 Metern blieb er in einer steilen Rinne liegen, er dürfte sofort tot gewesen sein. Der Leichnam wurde anschließend von der Besatzung des Hubschraubers und einem Alpinpolizisten per Seilwinde geborgen und ins Tal geflogen.


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