Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

PETTENBACH. Mit schweren Verletzungen musste am Montagnachmittag ein 17-Jähriger aus dem Bezirk Wels-Land mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, nachdem er mit einem Leichtmotorrad mit der Almtalbahn kollidierte.

Foto: fotokerschi.at / Kerschbaummayr
  1 / 9   Foto: fotokerschi.at / Kerschbaummayr

An einem mit Ampelanlage und Andreaskreuz gesicherten Bahnübergang in Pettenbach kam es zu dem schweren Verkehrsunfall. Laut Zeugen dürfte ein 17-Jähriger die rote Ampel am unbeschrankten Bahnübergang übersehen haben. Er hat noch einige Meter vor dem Zug gebremst, kam dadurch zu Sturz und rutschte mit seinem Fahrzeug frontal in den vom Bahnhof Pettenbach in Richtung Grünau herausfahrenden Triebwagenzug.

Der 50-jährige Triebwagenführer, ebenfalls aus dem Bezirk Wels-Land, leitete sofort eine Vollbremsung ein, konnte den Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Der Bursch und das Motorrad wurden einige Meter mitgeschleift und kamen neben dem Gleiskörper zum Stillstand.

Schwere Verletzungen erlitten

Augenzeugen alarmierten sofort die Rettungskräfte und leisteten erste Hilfe. Zwei Notärzte vom Notarztfahrzeug sowie vom Rettungshubschrauber „Martin 3“ mussten den schwer Verletzten längere Zeit intensivmedizinisch versorgen bevor dieser mit dem Hubschrauber ins Linzer Unfallkrankenhaus geflogen werden konnte.

Der Lokführer sowie der Zugbegleiter und die vier Fahrgäste blieben unverletzt. Der Triebwagen wurde leicht beschädigt - blieb aber fahrbereit. Nach Beendigung der Rettungsarbeiten konnte der Zug selbständig in den Bahnhof zurückkehren und von dort wurden die Fahrgäste mittels Schienenersatz zum Zielort gebracht. Im Einsatz standen auch die Feuerwehr Pettenbach das Rote Kreuz, die Polizei sowie die ÖBB.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden