KREMSMÜNSTER. Am Samstag, 10. Oktober, gegen 11.30 Uhr führten in Kremsmünster ein 27-Jähriger und sein 66-jähriger Vater Arbeiten an der Hackschnitzelheizungsanlage durch. Die beiden legten dabei die Förderschnecke vor dem Wohnhaus frei, um das Lager mit frischen Hackschnitzel befüllen zu können.

Der 27-Jährige war gerade dabei, das zerkleinerte Brennholz einzufüllen und geriet aus bisher noch unbekannter Ursache, mit einem Bein in die Förderschnecke. Sein Vater eilte sofort zur Hilfe, lief in den Keller und schaltete die Anlage ab. Der Sohn war beim Eintreffen der Feuerwehr ansprechbar und mit dem linken Bein in die Schnecke eingeklemmt.
Nach dem Stromlosschalten der Anlage wurde die Person durch die ersteintreffende Feuerwehr erstversorgt. Danach wurde mit der Rettung mittels hydraulischer Rettungsschere und Trennschleifer begonnen. Zeitgleich wurde im Hackgutbunker die Welle vom Antrieb gelöst. In der Zwischenzeit wurde die eingeklemmte Person durch den Notarztbesatzung des Rettungshubschraubers C10 und dem Roten Kreuz versorgt. Nach dem Abtrennen der Förderschnecke konnte diese herausgehoben und das eingeklemmte Bein befreit werden
Nach der weiteren Versorgung durch die Notärztin wurde die verletzte Person mit dem Rettungshubschrauber „Christophorus 10“ ins UKH nach Linz geflogen. Besonders belastend war der Einsatz für die Kameraden der Feuerwehr Irndorf, da der Schwerverletzte auch Mitglied bei der Feuerwehr ist.


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