Beim Wandern 100 Meter in die Tiefe gerutscht

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Karin Seyringer Tips Redaktion Karin Seyringer, 30.12.2020 16:43 Uhr

MICHELDORF/LINZ. Schwere Verletzungen erlitt ein 27-jähriger Wanderer aus Linz: Er war mit zwei Freunden auf der Gradnalm im Bezirk Kirchdorf unterwegs. Er rutschte aus, stürzte und schlitterte dann etwa 100 Meter über eine felsdurchsetzte Rinne in die Tiefe. Der Linzer wurde mit dem Notarzthubschrauber geborgen.

Der 27-Jähriger aus Linz und seinen beiden Begleiter, 24 und 27 Jahre alt, starteten ausgehend vom Parkplatz Kremsursprung bei Micheldorf auf die Gradnalm. Bereits zu Beginn des Aufstiegs kamen die drei vom geplanten Weg ab und begannen nach einer längeren Rast den Abstieg.

Über wegloses Gelände

Die drei jungen Männer wollten über wegloses Gelände zurück, dabei rutschte der hinten gehende Linzer auf dem nassen, schneebedeckten Waldboden aus, an seinen Begleitern vorbei und stürzte kurz danach vier bis fünf Meter über einen Felsabbruch ab. Danach glitt er über eine felsdurchsetzte Rinne insgesamt etwa 100 Meter ab.

Mit Tau geborgen

Nachdem er am Fuße der Rinne zum Liegen gekommen war, konnte der 27-Jährige noch selbstständig die Rettungskette in Gang setzen. Seine zu ihm abgestiegenen Begleiter führten die Erstversorgung durch. Einer der beiden stieg mit den ermittelten Koordinaten weiter zum Parkplatz ab, um den Einsatzkräften den genauen Standort mitzuteilen, der zweite blieb beim Verletzten.

Der Linzer und sein Begleiter wurden vom Notarzthubschrauber Martin 3 mit einem Tau gerettet werden, schwer verletzt musste der Verunglückte ins Krankenhaus nach Wels geflogen werden.

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