Neue Erkenntnisse nach Wohnhausbrand mit Todesopfer
SPITAL AM PYHRN. Bei einem tragischen Wohnhausbrand in Spital am Pyhrn in der Nacht auf Freitag mit einem Todesopfer - Tips hat berichtet - gibt es neue Erkenntnisse. Fremdverschulden kann ausgeschlossen werden.

Am 2. Juli 2021 gegen 0 Uhr brauch in einem Wohnhaus in Spital am Pyhrn aus vorerst unbekannter Ursache ein Brand aus, bei dem ein Mann verstorben ist.
In Zusammenarbeit mit der zuständigen Polizeiinspektion Windischgarsten, dem Landeskriminalamt OÖ und im Beisein eines Sachverständigen der Brandverhütungsstelle OÖ wurde am Freitag die Brandstelle untersucht.
Technischer Defekt als Ursache
Dabei konnte ohne Zweifel festgestellt werden, dass der Brand im Bereich der Küche im Erdgeschoß des Wohnhauses ausgebrochen war. Ursache des Brandes war mit hoher Wahrscheinlichkeit ein technischer Defekt an der Stromversorgung der Küchenzeile.
51-Jähriger konnte nicht mehr gerettet werden
Der Bewohner des Hauses war im oberen Stockwerk, er dürfte in der Nacht vom Brand überrascht worden sein und konnte das Haus nicht mehr rechtzeitig verlassen, auch die rasch eingetroffene Feuerwehr konnte den 51-Jährigen nicht mehr retten. Die Identität des Brandopfers ist geklärt, es waren keine weiteren Personen im Haus wohnhaft bzw. zur Brandzeit anwesend, teilt die Polizei mit. Todesursache dürfte laut Polizei das Einatmen von Rauchgasen gewesen sein, es ist allerdings noch eine Obduktion des Verstorbenen angeordnet.
„Aufgrund der Zeugenaussagen, der Spurenlage und der vorgefundenen Situation am Brandort kann ein Fremdverschulden an der Brandentstehung ausgeschlossen werden“, so von der Landespolizeidirektion.
Am Wohnhaus entstand Totalschaden, das Gebäude ist vollständig ausgebrannt und muss abgetragen werden. Die Schadenshöhe beträgt in etwa 200.000 Euro.


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