Mit 125 km/h auf dem Radweg: Alkolenker (27) flüchtete vor Polizei
KLAUS/ MICHELDORF. Mit 125 km/h ist ein betrunkener Rumäne (27) am Donnerstag in Klaus mit dem Auto auf dem Steyrtalradweg vor der Polizei geflüchtet.

Der Mann wurde auf der A9 mit 159 km/h statt der erlaubten 100 km/h „gelasert“. Mit Blaulicht und Folgetonhorn fuhren ihm die Polizisten nach, daraufhin gab der 27-Jährige Gas. „Unter Missachtung diverser Verkehrsregeln und ohne Rücksicht auf andere Lenker, verließ er die Autobahn in Klaus auf die B138 Richtung Kirchdorf. Ein Polizist einer Streife, die nächst der Abfahrt Verkehrskontrollen durchführten, wollte den Pkw anhalten. Dies wurde durch den Lenker missachtet. Der Beschuldigte setzte seine Fahrt auf der B140 fort und raste mit 125 km/h von der Hauptfahrbahn auf den engen, unübersichtlichen Steyrtalradweg. Hierbei gefährdete er entgegenkommende Radfahrer erheblich“, berichtet die Polizei von der Verfolgungsjagd.
Flucht zu Fuß
Der Raser verunfallte schließlich. Als die Polizei deshalb zu ihm aufschließen konnte, sprang er aus dem Fahrzeug und rannte los. Er flüchtete über die B140 sowie über die steile Böschung durch den Wald. Nach einigen 100 Metern konnte der Beschuldigte von zwei Beamten festgenommen werden.
Auto nicht zugelassen, Kennzeichen gestohlen
Im Zuge der Erhebungen stellte sich heraus, dass sein Auto nicht zugelassen war. Die Kennzeichen wurden in der vergangenen Nacht gestohlen. Zudem steht der Beschuldigte im Verdacht, in Wien einen Tankbetrug mit anderen unterdrückten Kennzeichen begangen zu haben. Ein Alkomattest verlief positiv. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Steyr wurde der Beschuldigte in die Justizanstalt gebracht.


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