„Gefangenes Licht – Märtyrer im Heimatgau des Führers“

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Sophie Kepplinger Sophie Kepplinger, Tips Redaktion, 03.08.2020 11:56 Uhr

KIRCHDORF AN DER KREMS. Der Autor Franz Wiesenberger versucht mit seinem Buch „Gefangenes Licht – Märtyrer im Heimatgau des Führers“ den Beweis zu erbringen, dass dem Nationalsozialismus oft die Stirn geboten wurde.

Vor einem Dreivierteljahrhundert endete der verlustreichste Krieg der Menschheitsgeschichte. Viele Oberösterreicher erlebten dieses Kriegsende nicht mehr, weil sie an der Front für ein Verbrecherregime starben. Jeder Ort im Lande verfügt über ein Kriegerdenkmal, das an die Opfer dieses Krieges erinnert. Der Autor Franz Wiesenberger versucht mit seinem Buch „Gefangenes Licht – Märtyrer im Heimatgau des Führers“ den Beweis zu erbringen, dass dem Nationalsozialismus oft die Stirn geboten wurde. Er listet jene auf, denen durch die politische Verfolgung ein schweres und oft ein kurzes Leben beschert war.

Versteckt in den Bergen

„Die Russen waren bereits vor den Toren St. Pöltens und die Amerikaner besetzten Teile des Innviertels. In der Ostmark war nicht nur der jüngste, sondern auch der brutalste und korrupteste Gauleiter in der Ostmark. Als Gauleiter, Reichstagsabgeordneter und Landeshauptmann war er der mächtigste Mann in Oberdonau. Er gehörte zu den wenigen führenden Nationalsozialisten, die Hitler mit seinem Vornamen anreden durften. Am 4. Mai 1945 wurde er selbst zum Deserteur. Als “Bernhard Gruber„ versteckte er sich dann in den Bergen zwischen Roßleithen, Vorderstoder und St. Pankraz, doch wurde er von zwei ehemaligen HJ-Führern an die Amerikaner verraten. Mit einer kurzen Unterbrechung in Linz wurde er nach Dachau gebracht. In den folgenden Monaten zeigte er nicht das geringste Zeichen von Reue. Beim Mauthausen-Prozess in Dachau wurde er dann zum Tod verurteilt“, so Franz Wiesenberger zum Inhalt seines Buches.

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