"Edel sei der Mensch": Kulturverein frei-wild-molln inszeniert fünf schräg-skurrile Satiren
MOLLN. Das Theater frei-wild-molln bringt fünf der schräg-skurrilen Satiren „Edel sei der Mensch“ im kommenden Herbst zur Aufführung. Gespielt wird an den ersten beiden Oktober-Wochenenden, von Freitag bis Sonntag, jeweils um 20 Uhr im Gasthaus Steinbichler in der Au. Die Premiere findet am Freitag, 1. Oktober, statt.

Der 2008 gegründete Kulturverein frei-wild-molln verfolgt seit jeher den Grundsatz, die namensgebende Geschichte rund um „Wilderei, Mord und Auferstehung“ lebendig werden zu lassen. Der Kulturverein hat in der Vergangenheit oft Stücke mit Bezug zur Region, wie dem Wildererdrama oder dem Bauernaufstand basierend auf der Opern-Textvorlage von Gertrud Fussenegger, zur Aufführung gebracht. Auch wurden bereits berühmte Mollner gewürdigt, wie Marlen Haushofer oder der Mundartdichter Otto Jungmair mit dem mittelalterlichen Versepos.
Heuer wagt sich der Kulturverein mit den Satiren von Karl Wittlinger, einem deutschen Dramatiker und Fernsehautor, auf neues Gebiet. Insgesamt fünf „schräg-skurrile Satiren“ werden von den Schauspielern des Kulturvereins inszeniert. Prolog, Wachstation, Elternsprechstunde, Bewährungshilfe, Kikeriki und die Beichte – jede dieser Satiren soll „nach der anstrengenden Corona-Zeit Lachen und Leichtigkeit verbreiten“, sagt Vereinsobfrau Ingrid Fischeneder.


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