Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

MICHELDORF IN OÖ/KIRCHDORF AN DER KREMS. Im Garten der Landesmusikschule Kirchdorf wurde die Ausstellung „Schilda Bilda 2.0.“ in der Reihe Sonare eröffnet.

Eröffnung der Ausstellung Sonare im Garten der Landesmusikschule im Schloss Neupernstein, v. l.: Musikschuldirektor Wolfgang Homar, Kulturstadträtin Judith Oberdammer, Tatjana Wojakow (agogische Leiterin von Schön) und Schön Kunde Christian Klein (Foto: B. Schröckenfuchs)

Im Unterricht des Musikschulfaches „Klang und Farbe“ wurden dazu in der Einrichtung Schön für besondere Menschen in Micheldorf ausrangierte Verkehrsschilder, die der Bauhof der Stadt Kirchdorf zur Verfügung gestellt hatte, künstlerisch gestaltet. Schon im vergangenen Jahr wurden die ersten Schilder im Garten von Schloss Neupernstein aufgestellt, nun wurde die Ausstellung erweitert.

Die bunten Schilder bereichern den Garten optisch sehr und Kulturstadträtin Judith Oberdammer (die Grünen) bedankte sich bei den stolzen Schülern. Sonare sei ein gut gewählter Titel für die Präsentationen von Kunstwerken beeinträchtigter Menschen, meinte sie, denn „sonare“ bedeute klingen. Aus diesem Wort leitet sich auch der Begriff Konsonant ab, er steht für Buchstaben, die wir alleine nur schwer aussprechen können, wie w, b, d, oder zum Beispiel p, t oder k. „Nur zusammen mit den Vokalen, also a, e, i, o oder u klingt unsere Sprache gut und rund. So ist es auch in unserer Gesellschaft: nur gemeinsam klingen wir richtig und die Inklusion aller Menschen ist eine wichtige Basis dafür,“ sagte die Stadträtin bei ihren Grußworten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden