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KREMSMÜNSTER. Für die Fernseh-Sendung „Erlebnis Österreich“ hat ein Team des ORF Oberösterreich unter dem Titel „Wenn der Nachwuchs ausbleibt – Oberösterreichs Klöster im Wandel der Zeit“ junge Ordensleute in ihrem Alltag begleitet, darunter Frater Anselm, Benediktiner im Stift Kremsmünster.

ORF-Team mit Frater Anselm von den Benediktinern (Foto: Manfred Führling)
ORF-Team mit Frater Anselm von den Benediktinern (Foto: Manfred Führling)

Frater Anselm legte im August 2022 im Benediktinerstift Kremsmünster seine Ordensgelübde ab und feierte die „Ewige Profess“. Der gebürtige Münchner lebte in Wien während seines Studiums in einer Wohngemeinschaft der Benediktinerabtei „zu den Schotten“. Durch seine Teilnahme an benediktinischen Übungen im Exerzitienhaus Subiaco in Kremsmünster kam er in Kontakt mit den Patres des nahegelegenen Stifts. Im Jahr 1777 zählte das 777 nach Christus gegründete Kloster 113 Mitbrüder, gut 40 sind es heute. Der jüngste ist Anfang 20, der älteste 90. Gegen Widerstand aus seiner Familie entschied sich Frater Anselm für ein Leben als Mönch: „Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nie, aber ich habe diese Entscheidung sehr intensiv geprüft“, sagt der 34-Jährige, der derzeit in Rom ein Doktoratsstudium der Theologie absolviert.

Zu sehen ist „Wenn der Nachwuchs ausbleibt – Oberösterreichs Klöster im Wandel der Zeit“ am Sonntag, 11. Dezember, um 16.30 Uhr in ORF 2.


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