"Skizzen auf Noten" zieren das Treppenhaus der Musikschule Kremsmünster
KREMSMÜNSTER. Kunst und Musik begegnen einander im Stiegenaufgang der Landesmusikschule in Kremsmünster: Der Zyklus „Skizzen auf Noten“ des heimischen Künstlers Franz de Paul Armbruster ist der Marktgemeinde als Dauerleihgabe überlassen worden. Wolfgang Ziegler übergab die Werke vor den Sommerferien.

„Es gibt immer wieder positive Überraschungen“, freut sich Bürgermeisterin Dagmar Fetz-Lugmayr (ÖVP) über die künstlerische Bereicherung im Haus der Musik. Vor zwei Jahren wurde das Gebäude erweitert – im großzügig gestalteten Stiegenaufgang zu den neuen Räumlichkeiten haben die Grafiken nun einen passenden Platz gefunden.
Wenn Notenbilder Klang sichtbar machen
Armbrusters Arbeiten zeigen Musizierende des Bruckner Orchesters in Bewegung und fangen deren Ausdruckskraft mit kräftigem Strich ein. Die Darstellung ist so lebendig, dass beim Betrachten beinahe der Klang der Instrumente mitzuschwingen scheint. Eine besondere Facette des Zyklus: Die Grafiken entstanden auf Notenblättern und verbinden so Bildende Kunst und Musik auf unmittelbare Weise.
Vom Brucknerhaus in die Kremsmünsterer Musikschule
Die Werke wurden erstmals 1989 im Brucknerhaus präsentiert. 2024 waren sie zudem im Anton Bruckner Centrum in Ansfelden zu sehen. Im Anton-Bruckner-Jubiläumsjahr wurden die Grafiken auch in Kremsmünster, in der Galerie am Totenhengst, ausgestellt.
Bei einer kleinen Vernissage wurde die neue Bildergalerie in der Landesmusikschule eröffnet. Die Arbeiten sind nun während der Öffnungszeiten der Musikschule für Kunstinteressierte zugänglich.
Eine kurze Führung des Künstlers durch den Zyklus ist in einem Online-Kurzfilm abrufbar.








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