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KIRCHDORF. Von Freitag, 19., bis Sonntag, 21. Juni, feiert die Stadt Kirchdorf ihren 40. Geburtstag. Die „kleine, große Stadt“ machte in den letzten 40 Jahren eine spürbare Entwicklung durch und will sich den Herausforderungen auch in Zukunft stellen.

Die Stadtpfarrkirche heute von Osten aus fotografiert Foto: Haijes
  1 / 2   Die Stadtpfarrkirche heute von Osten aus fotografiert Foto: Haijes

Dass früher einmal der gesamte Durchzugsverkehr durch die Kirchdorfer Innenstadt – über den Haupt- und Redtenbacherplatz – verlief, kann man sich heute nur mehr schwer vorstellen. Die Eröffnung der „Umfahrung“, der heutigen Bundesstraße 138, war eine große Veränderung – sowie auch der Lückenschluss der A9 Pyhrn-Autobahn im Kremstal.

Projekte realisiert

Neben diesen großen Veränderungsschritten bei Verkehr und Infrastruktur wurden über die Jahre auch kleine und mittlere Straßenbauprojekte in Angriff genommen. Die Garnisonsstraße mit Unterführung und die Fußgängerzone am Redtenbacherplatz nennt die Stadtgemeinde hier beispielgebend für viele Projekte. Bürgermeister Wolfgang Veitz verweist auch auf viele weitere Anstrengungen in den letzten 40 Jahren: „Im Bereich des sozialen Wohnbaus haben wir heute über 800 Wohnungen zur Verfügung. Neue Wohnviertel wie an der Weinzierlerstraße, Jutzstraße, Maderspergerstraße oder beim Sternpark sind entstanden.“

Stetig gewachsen

Die Entwicklung der Stadt Kirchdorf lässt sich auch an weiteren Daten festmachen: Waren es 1975 noch rund 3600 Kirchdorfer, hat die Bezirkshauptstadt heute mehr als 4500 Einwohner. Einem Budget von rund 3,9 Millionen Euro (damals noch in Schilling) steht heute ein Betrag von zwölf Millionen Euro gegenüber. Beschäftigte die Stadtgemeinde in den 1970ern noch knapp 30 Bedienstete, sind es heute mehr als 90.

Wie andere (Stadt-)Gemeinden hat Kirchdorf natürlich auch mit einigen Herausforderungen umzugehen – Stichwort Ortskernbelebung oder Absiedelung aus ländlichen Gebieten. Gemeinsam will sich die Stadtpolitik den Herausforderungen stellen. Bürgermeister Wolfgang Veitz: „Unsere „kleine_große_Stadt“ soll auch in den nächsten Jahren für die Kirchdorferinnen und Kirchdorfer so lebens- und liebenswert bleiben. Daran werden wir alle gemeinsam arbeiten, in der Politik, im Stadtmarketing, in unseren Vereinen, mit unseren Kulturträgern.“

Feier mit Luftballonstart

Bei den dreitägigen Feierlichkeiten anlässlich der Stadterhebung wird ein buntes Programm angeboten. Am Freitag, 19. Juni, bildet die Festsitzung des Gemeinderats um 17 Uhr ein Highlight.

Am Samstag, 20. Juni, finden der Anschnitt der Geburtstagstorte, das Wirtshausmusizieren sowie ein Freiluftkonzert der Stadtkapelle statt. Beim großen Luftballonstart um 16 Uhr am Rathausplatz wird auch das Jugendreferat des Landes mit einem Infostand vertreten sein. Am Sonntag klingen die Festivitäten mit einem Festgottesdienst und dem Maibaumumschneiden aus.


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