Denkmal für die Opfer des Todesmarsches in Kirchdorf wird bei großem Gedenkakt enthüllt
KIRCHDORF. Der Todesmarsch durch den Bezirk Kirchdorf vor 70 Jahren forderte viele Opfer. Nun wird auch in Kirchdorf mit einem Denkmal – das am 15. November enthüllt wird – an dieses dunkle Kapitel der Geschichte erinnert.

Das neue Denkmal befindet sich direkt an der Bundesstraße 138, Steiermärker Straße 26, in Kirchdorf und erinnert an die Opfer des Todesmarsches durch den Bezirk. Gestaltet wurde es von der Künstlerin Elisabeth Müller in Zusammenarbeit mit Baubetrieben.
Initiator ist das Projekt Einhalt in Zusammenarbeit mit der Stadt Kirchdorf, die unter anderem das Grundstück zur Verfügung stellte. Zum Gedenkakt am Sonntag, 15. November, werden Gäste aus Politik, Gesellschaft, Ökumene und der Israelitischen Kultusgemeinde erwartet. „Der Gedenkakt erinnert uns an eine grausame Geschichte im Bezirk Kirchdorf. Gemeinsam wollen wir nun Brücken bauen und uns bestärken, jetzt und künftig mutig zu handeln“, erklärt der Kirchdorfer Bürgermeister Wolfgang Veitz.
Beginn des Gedenkakts ist um 14.30 Uhr in der Aula des Bundesschulzentrums Kirchdorf. Um zirka 15.40 Uhr findet ein gemeinsamer Fußweg zum Denkmal entlang der Bundesstraße statt. Anschließend wird das Denkmal von Landeshauptmann Josef Pühringer und Bürgermeister Wolfgang Veitz enthüllt.
Gedenkakt
Sonntag, 15. November, ab 14 Uhr
Aula des Borg/BRG Kirchdorf


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