Cambridge-Professor ist Absolvent des Kirchdorfer Gymnasiums
KIRCHDORF/CAMBRIDGE. Erwin Reisner absolvierte das Bundesrealgymnasium (BRG) Kirchdorf und ist mittlerweile Leiter eines Forscherteams im Fachbereich Chemie an der berühmten Universität von Cambridge in England.

Nach der Matura am BRG Kirchdorf im Jahr 1998 wusste Erwin Reisner zunächst noch nicht, wohin die Reise gehen wird. Er entschloss sich ein Studium in Wien zu beginnen. An der Technischen Universität Wien entdeckte er seine Leidenschaft für die Chemie. In Rekordzeit absolvierte er sein Studium und fand großes Ansehen bei seinen Professoren für seine Diplomarbeit in einem Teilgebiet der Krebsforschung. Nach erfolgreicher Dissertation und Promotion ging er für zwei Jahre nach Lissabon, wo er seine Frau kennenlernte, mit der er mittlerweile zwei Kinder hat.
Aufgrund seiner großartigen Forschungsergebnisse erhielt Reisner ein Erwin Schrödinger-Stipendium und wurde aus einer Vielzahl von Bewerbern für ein Post-Doc-Studium am berühmten Massachusetts Institute of Technology (MIT) ausgewählt. Danach führte ihn seine akademische Laufbahn wieder zurück nach Europa – und zwar nach Oxford, Manchester und Cambridge. In Cambridge forscht Erwin Reisner als Leiter eines jungen Forscherteams seit mehreren Jahren an neuen Energieformen für die Zukunft.
Seine bahnbrechende Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Entwicklung neuer rückstandsloser Energieformen hat in der Zwischenzeit weltweites Interesse erweckt. Am 14. Juni dieses Jahres erreichte Reisner den akademischen Olymp und wurde zum Professor für Chemie an die Elite-Universität Cambridge berufen. BRG-Kirchdorf-Direktor Wilhelm Zillner staunte nicht schlecht, als ihm der ehemalige Klassenvorstand von Erwin Reisner, Max Ebenführer, einen Tag nach seiner Berufung zum Professor ein Schreiben von Reisner übermittelte, in dem sich dieser für die hervorragende Ausbildung am BRG Kirchdorf bedankte.
Wilhelm Zillner gratulierte dem fischgebackenen Professor und teilte ihm mit: „So spektakuläre Karrieren wie Ihre helfen uns enorm bei der Motivation unserer Schülerinnen und Schüler. Es ist einfach beglückend, junge Leute immer wieder zu noch besseren Leistungen anspornen zu können, wenn man ihnen glaubhaft vermitteln kann, dass man auch hier aus der Provinz Oberösterreichs stammen und trotzdem national und international reüssieren kann.“


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