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 KIRCHDORF. Seit mehr als hundert Jahren gibt es in der Bezirkshauptstadt ein Kino. Sein heutiger Betreiber, Gerald Schmidlehner, kämpft gegen die Konkurrenz der Streamingdienste.

Seit 25 Jahren betreibt Gerald Schmidlehner das Kino in Kirchdorf. Foto: Winkler-Ebner
  1 / 2   Seit 25 Jahren betreibt Gerald Schmidlehner das Kino in Kirchdorf. Foto: Winkler-Ebner

 “Geplant war das nicht, das war ein Zufall. Ich bin ja nicht auf die Welt gekommen und hab gesagt, ich werde Kinobetreiber“, erzählt Gerald Schmidlehner aus seiner Anfangszeit im Jahr 1989. Der damalige Pächter, Johann Ecker, war auf der Suche nach einem Filmvorführer, da ist Schmidlehner vorstellig geworden. 1994 hat er das Kino übernommen.

Anfänge des Kinos

Das erste Kino in Kirchdorf wurde im Dezember 1913 eröffnet. 1927 erwarb der Turnverein das Gasthaus Schlüsselhof, das 1928 unter tatkräftigem Einsatz der Vereinsmitglieder zu einem Kino umgebaut wurde. Seither wurde das Gebäude mehrmals renoviert. Auch die Technik hat sich öfters gewandelt. „2009 haben wir von Filmrollen auf digitale Projektion umgestellt. Früher war das Filmvorführen noch eine Handwerkskunst, heute geschieht alles per Mausklick“, sagt Schmidlehner. Warum man trotz wachsenden Streamingangebots ins Kino gehen sollte? „Im Kino lebt man mit und Kino ist immer auch ein gesellschaftliches Ereignis“, so der Betreiber. 


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