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BEZIRK KIRCHDORF. Die Coronakrise ist heuer ein maßgeblicher Faktor bei der Urlaubsplanung. Da längere Auslandsaufenthalte wohl keine Option sein werden, rückt ein Heimaturlaub wieder mehr in den Fokus. Die Almlandschaft im Bezirk Kirchdorf hat diesbezüglich viel zu bieten.

Die Gowilalm in Spital am Pyhrn bietet ein herrliches Panorama. (Foto: Kepplinger)
Die Gowilalm in Spital am Pyhrn bietet ein herrliches Panorama. (Foto: Kepplinger)

„Die Almwirtschaft ist ein Stück Landesidentität, bietet naturnahe Erholung und herzhafte Kulinarik“, so Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger: „Die Almen sind ein beliebtes Erholungsgebiet und die Schönheiten der oberösterreichische Berg- und Hügellandschaften laden viele Touristen und Ausflügler zum Wandern und Entspannen auf den Almhütten ein.“ Im Bezirk Krichdorf gibt es diesbezüglich genügend Auswahl: die Gradnalm in Micheldorf, das Steyrsbergerreith in Vorderstoder, die Hengstpassalmen in Rosenau am Hengstpass, die Edtbauernalm und das Baumschlagerreith in Hinterstoder, die Wiederlechnerhütte auf der Wurzeralm, die Hintersteineralm, die Ochsenwaldalm sowie die Gowilalm in Spital am Pyhrn locken mit köstlichen Speisen und tollem Bergpanorama.

Almgenuss mit Abstand

Da mit 15. Mai die Gastronomiebetriebe wieder öffnen durften, können auch die Almbetriebe in den Almsommer starten. Doch auch auf den Almen gelten die aktuellen Beschränkungen: Öffnungszeiten von 6-23 Uhr, maximal vier Personen an einem Tisch und Mindesabstand von einem Meter zwischen den Tischen. „Aber selbst wenn die Arbeit auf der Alm noch so stark ist, die Almbauern können es nicht erwarten, wieder dort zu sein und ihre Gäste zu bedienen“, so Johann Feßl, Obmann des Oö. Almvereins.


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