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SCHLIERBACH. Es war Ehre und Freude für den Konvent des Stiftes Schlierbach, die Pfarre Schlierbach und für viele Gäste, dass Christoph Kardinal Schönborn den Festgottesdienst zum Patrozinium (Namenstagsfest) in der barocken Stiftskirche feierte.

Fotos: Dr. J. Reiter
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Viele waren gekommen um mitzufeiern, teils in der Kirche, teils, wegen der nötigen Distanz der Mitfeiernden, im Stiftshof. Abt Nikolaus begrüßte zu Beginn alle herzlich, erwähnte, dass dies ein besonderes Jahr sei, im vergangenen Mai waren es 400 Jahre, dass Schlierbach durch Mönche aus Rein bei Graz neu gegründet wurde. 1620 wurde das Kloster wiederbesiedelt.

Der menschliche Kontakt wie das Hände reichen fehlt

Zur festlichen Gestaltung trug der Stiftschor mit Orchester bei, Schuberts Messe in G erklang. Kardinal Schönborn ging in seiner Predigt auf das kirchliche Fest „Leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel“ ein und brachte dieses Festgeheimnis, mit der noch immer gegenwärtigen Krise, in Verbindung. Der Kardinal erzählte aus eigener Erfahrung, dass der menschliche Kontakt, das Hände reichen und vieles mehr uns allen sehr fehlen: „Nahe sein ist etwas Wertvolles. Das habe ihm die Bedeutung des Leibes wieder besonders vor Augen gestellt. Gott hat Maria mit Leib und Seele in den Himmel erhoben, nach diesem Leben dürfen wir auf ein Leben in der Fülle Gottes hoffen und daran glauben. Das sehen wir an Maria.“

Torte zum 400-Jahrjubiläum

Auch die von den Trachtengruppen mitgebrachten Kräuterbüschl wurden gesegnet und an alle Besucher verteilt. Ein gelungenes Fest, das mit einer Agape schloss. Eine Torte zum 400-Jahrjubiläum war ein besonderes Geschenk zu dieser anschließenden Festlichkeit.


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