Von Pulverschnee, Après-Chill und Maskenpflicht beim Skifahren

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Sophie Kepplinger Sophie Kepplinger, Tips Redaktion, 29.09.2020 14:28 Uhr

HINTERSTODER/SPITAL AM PYHRN. Ausholende Schwünge in weißem Pulverschnee, anregende Gespräche im Sessellift und Apres-Ski in der vollbesetzten Hütte: die Lust auf die kommende Skisaison steigt langsam an – wäre da nicht das Coronavirus und die damit einhergehenden Maßnahmen der Regierung.

Das von der Bundesregierung vorgestellte Motto „Wintertourismus und Skivergnügen ja, Apres-Ski nein“ beinhaltet Regelungen für einen möglichst ansteckungsfreien Wintertourismus. Demnach gelten in Seilbahnen und beim Anstehen am Skilift die selben Maßnahmen wie in öffentlichen Verkehrsmitteln: Abstand halten und Mund-Nasen-Schutz tragen. Wird sich jedoch der letzte Skiurlaub mit seinen zäh vergehenden Minuten beim Anstellen zum Sessellift in Erinnerung gerufen, sind das Gedränge und die aneinander klappernden Ski schnell wieder gegenwärtig.

Anstellzonen in den Außenbereich verlegt

Wie sich in diesem altbekannten Szenario die Abstandsregeln durchsetzen lassen, erklärt der Geschäftsführer der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen Helmut Holzinger: „Um Staubildung im Innenbereich zu vermeiden, werden längere Anstellzonen im Außenbereich eingerichtet. Es wird wie im Flughafen Schlangenlinien geben.“ Dies gelte für die Anstellzonen im Innenbereich, wie es bei den Gondelbahnen der Fall ist. Beim Anstellen im Außenbereich zu den Sesselliften oder Schleppliften, gilt Maskenplicht, sobald der Mindestabstand von einem Meter nicht eingehalten werden kann. „In der Gondelkabine ist dann ebenfalls der Mund-Nasen-Schutz zu tragen, was jedoch bei der kurzen Fahrtzeit von maximal sieben Minuten kein Problem sein sollte“, erklärt Holzinger.

Kartenverkauf im Webshop

„Außerdem werden die Mitarbeiter bei den Kassen durch eine Trennwand geschützt sein und der Kartenverkauf vermehrt auf unserem Webshop geschehen“, berichtet der Geschäftsführer der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen.

Hüttengaudi mit Bedacht

Anstelle des Après-Ski solle sich heuer auf ein auf Abstand bedachtes Après-Chill fokussiert werden. Unter anderem gilt beim Betreten und Verlassen der Hütte Maskenpflicht. Außerdem sind Besuchergruppen auf zehn Personen beschränkt. „Der Hüttenbetrieb wird sicherlich eine Herausforderung für die Wirte“, sagt Holzinger: „aber wir haben bei uns in Hinterstoder und in Spital am Pyhrn eher einen sportlichen, familiären Gast, der nicht so wahnsinnig viel Wert auf Après-Ski legt. Damit sind wir klar im Vorteil.“

HiWu-Geschäftsführer ist guter Dinge

„Trotz allem bin ich guter Dinge, dass die kommende Skisaison mit Rücksichtnahme und Eigenverantwortung gut abläuft. Außerdem kann das neue Anstell-System ohne Gedränge und Stress auch Entschleunigung und einen entspannteren Skitag bedeuten“, überlegt Holzinger.

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