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Bezirksbäuerin Sabine Herndl gibt Einblick in die vielfältige Tätigkeit einer Bäuerin

Susanne Winter, MA, 06.01.2021 18:51

BEZIRK KIRCHDORF. Tips startet in Zusammenarbeit mit der Bezirksbauernkammer Kirchdorf Steyr die Serie „Bäuerinnen des Bezirkes“ und gibt Einblick in die Arbeit der neu gewählten Ortsbäuerinnen.

Bezirksbäuerin Sabine Herndl führt einen Pferde-Einstellbetrieb (Foto: privat)
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Im Bezirk Kirchdorf werden 24 Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe von Frauen alleine und 31 Prozent gemeinsam in einer Ehe- bzw. Personengemeinschaft geführt. Für Bäuerinnen sind Beruf und Familie gut unter einen Hut zu bringen. Sie schätzen die Naturverbundenheit, Selbstständigkeit und eigene Zeiteinteilung.

Bäuerinnenbeirat Kirchdorf

Eine Bäuerin aus jeder Ortsbauernschaft ist im Bäuerinnenbeirat Kirchdorf vertreten. 2020 wurden die Ortsbäuerinnen neu gewählt, dabei hat es in 13 Orten einen Wechsel gegeben. Tips stellt die neuen Ortsbäuerinnen in den kommenden Wochen vor – beginnend mit der neuen Vorsitzenden des Bäuerinnenbeirates Kirchdorf, Sabine Herndl.

Mutter von drei Kindern

Die Bezirksbäuerin hat den elterlichen Betrieb 2012 übernommen und führt einen Pferde-Einstellbetrieb im Nebenerwerb in Steyrling. Sie ist auch Ortsbäuerin in Klaus/Steyrling. Die 40-Jährige hat mit ihrem Lebenspartner Bernhard Sieberer drei Kinder.

Anliegen der Landwirte verständlich übermitteln

Sabine Herndl schätzt es sehr, „in der Natur und mit den Tieren zu arbeiten, die Zeit frei einteilen und die Tätigkeiten der Landwirtschaft den Kindern weitervermitteln zu können.“ Herausfordernd sei es, die Konsumenten aufzuklären und die Anliegen der Landwirte so zu übermitteln, dass sie auch verständlich sind.

Meinungen kundtun

„Es ist eine Ehre für mich, die Bäuerinnen im Bezirk vertreten zu dürfen und es ist mir wichtig, dass es Vertreterinnen gibt, die ihre Meinungen auch kundtun. Die Probleme der Bäuerinnen sind nicht immer die gleichen wie die der Bauern und da braucht es Unterstützung“, sagt Sabine Herndl, der es besonders wichtig ist, „dass es ein Miteinander der vielen landwirtschaftlichen Bereiche in unserem Bezirk gibt. Nur gemeinsam können wir etwas bewegen und alle Interessen und Anliegen sind vertreten.“

Glück ist für mich, wenn meine Liebsten (sei es Familie oder Tiere) alle gesund sind.

Mich stört es, wenn jemand immer nörgelt

Mein größter Wunsch ist es, mein Leben so glücklich weiterzuführen

Mein Lieblingsessen ist Gutes aus der heimischen Landwirtschaft

Immer in meinem Kühlschrank habe ich Butter und Karotten für uns und die Pferde


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