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KIRCHDORF AN DER KREMS. Unter dem Titel „Mein Kreuz. Dein Kreuz“ lud die Pfarre Kirchdorf an der Krems in der Fastenzeit dazu ein, dem eigenen Kreuz nachzuspüren, die eigene Last auszudrücken und das Leid zur Sprache zu bringen.

  1 / 13   Bis Karfreitag wurden im Garten des Pfarrhofs verschiedenste Kreuze aufgestellt, die das Leid zur Sprache bringen. Zu Ostern wurden diese mit bunten Bändern geschmückt als Zeichen, dass es im Leiden eine Hoffnung gibt. (Foto: Jack Haijes)

„Die Erfahrungen des Leids, der Last, des Schmerzes, der Dunkelheiten und des Todes dürfen sichtbar werden. Jede und Jeder ist eingeladen bis Karfreitag ein Kreuz zu gestalten. Man kann es aus Zweigen binden, aus Holz bauen, am Boden legen oder eine ganz andere Form wählen. Größe und Material, ob kommentarlos, beschriftet oder bemalt, das ist egal. Es geht darum auszudrücken, was zurzeit mein Kreuz, mein Leid ist“, ermutigte Pastoralassistentin Bernadette zum Gestalten eines eigenen Kreuzes im Garten des Kirchdorfer Pfarrhofs.

 Kreuze verwandelten sich zu Ostern

Zu Ostern wurden die Kreuze verwandelt. Die Menschen schmückten sie mit bunten Bändern, die dafür in der Kirche aufgelegt wurden. „Wir glauben, dass der Tod nicht das Ende ist, dass es im Leiden eine Hoffnung gibt, dass unser Klagen gehört wird. Die Auferstehung Jesu zu Ostern bringt Erleichterung, ermöglicht Veränderung, verwandelt die Klage“, erklärt Pastoralassistentin Bernadette Hackl die Aktion, die von den Kirchdorfern begeistert angenommen wurde. Organisiert wurde diese Aktion von Pastoralassistentin Bernadette Hackl mit Barbara Müller und Magreth Winkler-Ebner.


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