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Peter Auerbach, ein Rosenauer mit Handschlagqualität

Sophie Kepplinger, BA, 11.06.2021 12:12

ROSENAU AM HENGSTPASS. Was er einst versprach, das hält er auch: Peter Auerbach, ehemaliger Bürgermeister von Rosenau, hat in seiner Pension nicht aufgehört, zu seinem Wort zu stehen und an der Gemeindeentwicklung mitzuwirken.

  1 / 3   Peter Auerbach (r.) baut gemeinsam mit Hubert Scheik, Fred Senegacnik, Reinhard Buresch und einigen anderen die Dirngrabenkapelle neu. (Foto: S. Kepplinger)

„Was soll ich sagen, ich habe es halt versprochen“, gibt der gebürtige Rosenauer lachend zu, als er vom Wiederaufbau der Dirngrabenkapelle zu erzählen beginnt. „Die Kapelle entlang des Proviantweges stand dort über 200 Jahre und sah auch dementsprechend aus. Während meiner Zeit als Bürgermeister habe ich dann zugesagt, mich um die Erneuerung zu kümmern. Jetzt in der Pension habe ich endlich auch die Zeit dazu“, erzählt der 64-Jährige. Gemeinsam mit Freunden werkt der gebürtige Rosenauer nun, nachdem die alte Kapelle abgerissen wurde, an dem Bau einer neuen. Aufgrund der vielen Mängel kam eine Sanierung nicht infrage.

25 Jahre lang Ortsoberhaupt

Dass der selbst ernannte „Ur-Rosenauer“ nach seinen 25 Jahren als SPÖ-Bürgermeister auch weiterhin am Gemeindegeschehen aktiv mitwirkt, ist angesichts seines Lebenslaufes nicht verwunderlich: In Rosenau geboren und in einer großen Familie aufgewachsen, war Auerbach unter anderem bei den Firmen Danubius und RoHol tätig. Zudem war der gelernte Schmied und Landmaschinenbauer acht Jahre lang Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Rosenau, zehn Jahre lang Betriebsratsvorsitzender der Arbeiter, 25 Jahre lang Ortsoberhaupt und bei der Wiener Städtischen Versicherung als Außendienst-Mitarbeiter tätig. Als stellvertretender Obmann der Pensionistenverbands-Ortsgruppe und Gemeinderatsmitglied ist der 64-Jährige auch jetzt in der wohlverdienten Pension noch aktiv an der Entwicklung Rosenaus beteiligt. „Hätte ich mir nicht vorgenommen, in der Pension auch mal die Ruhe zu genießen, dann würde ich ein Buch über all die Projekte und Geschichten schreiben“, meint Auerbach augenzwinkernd.

„Rosenau, der schönste Fleck auf Erden“

Woanders zu wohnen kam dem gebürtigen Rosenauer übrigens nie in den Sinn, wie er betont. „Rosenau ist einer der schönsten Orte auf Erden. Die Natur und Berge direkt vor der Haustüre und kaum Nebel, herrlich“, wirbt Auerbach gekonnt für seine Heimatgemeinde. Trotz allem fahre er auch gerne in den Urlaub – mit der ganzen Familie in die Steiermark zum Beispiel. Das Schönste daran? „Das Heimkommen“, sagt er lachend.


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