Fünf Kremstaler bauen einen Burger, der so weit wie möglich fliegen soll

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Paul Berger, Patrick Tischlinger, Daniel Postl und Michael Eglseer (v.l.) beim Bau ihres Fluggerätes "Bunmageddon" in Wartberg (Foto: Winter)
Paul Berger, Patrick Tischlinger, Daniel Postl und Michael Eglseer (v.l.) beim Bau ihres Fluggerätes "Bunmageddon" in Wartberg (Foto: Winter)
Susanne Winter, MA Susanne Winter, MA, Tips Redaktion, 14.09.2021 19:49 Uhr

KREMSMÜNSTER/WARTBERG AN DER KREMS. Fünf Freunde aus Wartberg und Kremsmünster haben ein Ziel: Ihr selbstgebauter „Bunmageddon“ soll so weit wie möglich über die Donau fliegen. Seit Anfang August tüfteln sie an ihrem drei Meter hohen Flugobjekt – mit allen Höhen und Tiefen.

Die Freude war groß, als der Kremsmünsterer Daniel Postl hörte, dass der Red Bull Flugtag nach 2012 heuer wieder stattfindet – hat er doch damals mit einem Team daran teilgenommen und wartete seitdem auf ein Revival. Schnell waren auch die Teammitglieder gefunden. Die Flugcrew besteht aus dem Piloten Daniel Postl und den vier Helfern Patrick Tischlinger, Michael Eglseer, Robert Postl und Paul Berger – alle handwerklich geschickt. „Wir basteln gerne und verbringen viel Zeit miteinander“, erzählt Daniel Postl. Beim Plan des Flugobjektes waren sich die Teammitglieder einig: Ein Burger muss es sein, denn Daniel Postl ist Eigentümer des Burger-Restaurants McDaniels in Kremsmünster.

Herausfordernde Bauarbeiten

Noch größer war die Euphorie, als nach zwei Monaten erneuter Wartezeit, Ende Juli, die Zusage zur Teilnahme am Red Bull Flugtag kam. Sogleich ging es ans eifrige „Burgerbauen“. Eigentlich sollte der selbstgebaute fliegende Burger bereits Ende August fertig sein, doch das Team musste die Pläne in der Zwischenzeit oft verwerfen, denn das Reglement ist sehr streng und gewisse Materialien dürfen nicht verwendet werden. Die einzig erlaubten Kraftquellen sind die Muskeln des Piloten, die seiner Starthelfer und der Wind. „Die Herausforderung ist, die Gewichtsgrenze von 120 Kilogramm für das gesamte Flugobjekt einzuhalten und trotzdem stabil zu sein. Viele Materialien, die leicht wären oder für Stabilität sorgen, sind nicht erlaubt“, erzählt Daniel Postl.

1.000 Euro Gesamtkosten

Mittlerweile gehen die Bauarbeiten in den Endspurt. Das Flugobjekt „Bunmageddon“ ist drei Meter hoch, acht Meter breit sowie drei Meter lang und besteht aus einem Antreibwagen sowie dem Fluggerät. „Die Flügel lassen wir aus Alu konstruieren, denn unser oberstes Ziel ist die Reichweite. 2012 sind wir lediglich elf Meter geflogen“, erzählt der 33-Jährige, der mit 1.000 Euro Gesamtbaukosten rechnet: „Bedanken möchten wir uns bei unserem Sponsor, Fred Söllradl von ,Die Eiermacher' aus Kremsmünster.“

Bewertung von Reichweite, Kreativität und Originalität

40 Flugcrews aus ganz Österreich gehen an den Start. Die Bewertung erfolgt durch eine prominente Jury nach drei Kriterien: Reichweite, Kreativität und Originalität. Maßgebend für die Originalitäts- und Kreativitätspunkte ist neben der Konstruktion des Flugobjektes auch die Performance. Diese beinhaltet Flugvorbereitung und Vorstellung der Teilnehmer. Dem Team stehen dafür 30 Sekunden auf der Plattform zur Verfügung. Die hochwertigen Preise für die Bestplatzierten sind für das Team aus Kremsmünster Nebensache, für sie zählen die Reichweite und der Spaß an der Sache. Daniel Postl hebt mit dem „Bunmageddon“ am Sonntag, 26. September, von einer fünf Meter hohen Plattform auf der Donauinsel in der Brigittenauer Bucht in Wien ab. Tips wünscht einen guten Flug!

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